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Corona Sonderregelungen

Antragstellung für Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler

Grundsicherung kann jede hilfebedürftige Person beantragen, die zu wenige oder keine finanziellen Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich (und die eigene Familie) sicherzustellen. Auch bei einer selbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeit können Sie Anspruch auf Leistungen zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) haben.

Die Grundsicherung wird für Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler vorläufig – in der Regel für 6 Monate – bewilligt.

Da das Einkommen für diesen Zeitraum nicht exakt beziffert werden kann, vertrauen wir auf Ihre Prognose zu den zu erwartenden Betriebseinnahmen und anfallenden Betriebsausgaben für die nächsten 6 Monate. Der daraus errechnete Gewinn ist das Einkommen, welches unter Berücksichtigung von Freibeträgen die Höhe der Grundsicherung bestimmt.

Unter Einnahmen sind alle Geldzuflüsse zu verstehen, die im Zusammenhang mit Ihrer selbständigen oder freiberuflichen Tätigkeit stehen. Darunter fallen auch Einnahmen aus zum Beispiel Steuererstattung oder Zuwendungen.

Für die Prognose ihrer Einnahmen aus selbstständiger oder freiberuflicher Tätigkeit müssen Sie auch Entschädigungszahlungen, die Corona-Soforthilfe der Freien und Hansestadt Hamburg oder sonstige (staatliche) Ausgleichsleistungen für Ihr Unternehmen, berücksichtigen.

Der Antrag auf Grundsicherung kann per E-Mail, per Post oder telefonisch gestellt werden. Er gilt rückwirkend zum jeweils ersten Tag des Monats. Hier geht es zum vereinfachten Antrag und den Anlagen.

Sie sind selbstständig oder freiberuflich tätig, dann senden Sie bitte die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragformulare sowie die erforderlichen Nachweise per E-Mail an den Standort für Selbstständige von Jobcenter team.arbeit.hamburg unter: team-arbeit-hamburg.Selbstaendige-Neuantraege@jobcenter-ge.de

Bitte nennen Sie uns in Ihrer E-Mail unbedingt Ihren vollständigen Namen sowie die Kunden- und/oder die Nummer Ihrer Bedarfsgemeinschaft (falls vorhanden).

Wichtige Hinweise

Diese Ausnahmeregelung gilt einmalig nur für Bewilligungszeiträume, die vom 1. März bis 31. Dezember 2020 beginnen.

Sollte nach Ablauf des 6-monatigen Bewilligungszeitraums aus Ihrer Sicht eine Nachberechnung notwendig sein, können Sie diese bei Jobcenter team.arbeit.hamburg beantragen.

Legen Sie dem Antrag eine ausführliche Aufstellung ihrer Einnahmen und Ausgaben mit aussagekräftigen Nachweisen für diesen Bewilligungszeitraum bei.

 

Corona Soforthilfe für laufende Betriebsausgaben

Jobcenter team.arbeit.hamburg sichert den persönlichen Lebensunterhalt. Anfallende Betriebskosten, wie zum Beispiel Mietkosten für Büroräume oder Gehälter von Beschäftigten sowie wirtschaftliche Hilfen für Ihr Unternehmen, kann Jobcenter team.arbeit.hamburg nicht bereitstellen.

Wenn Sie Unterstützung hinsichtlich Ihrer laufenden Betriebsausgaben benötigen, kann es Kredite oder Zuschüsse geben, die für Sie als Unternehmen eventuell als Soforthilfe in Betracht kommen, ohne dass Sie Grundsicherung (ALG II) beantragen müssen.

Informationen hierzu finden Sie unter anderem auf der Website der Hamburger Corona Soforthilfe (HCS).

Alle Informationen des Hamburger Senats für Unternehmen und den Einzelhandel finden Sie hier.

Wenn Sie selbständig sind und eine oder mehrere Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigen, kann für diese Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragt werden. Informationen dazu finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Mit Milliarden-Hilfspaketen unterstützt das Bundesfinanzministerium Unternehmen direkt. Alle weiteren Informationen finden Sie an dieser Stelle.

 

Hilfsangebote für Kultur und Kreativwirtschaft

Einen Überblick über mögliche Hilfsangebote für die Kultur und Kreativwirtschaft und für angestellte und freischaffende Künstlerinnen und Künstler finden Sie hier.

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) hat für Berechtigte in finanzieller Notlage eine Hilfsmaßnahme im Rahmen der sozialen Zuwendungen aufgesetzt. Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und durch Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro bei der GVL beantragen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Bitte prüfen Sie in Ihrem eigenen wirtschaftlichen Interesse, ob Sie einzelne der dargestellten Angebote nutzen können, um Ihr Unternehmen bzw. Ihre Selbstständigkeit zu sichern.

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