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Pressemitteilungen 2010



05.08.2010 200 Bürgerarbeitsplätze in HH ab 2011
(Presseinformation Nr. 10)

team.arbeit.hamburg, Arbeitsgemeinschaft(ARGE) für SGB II, hat sich als Grundsicherungsstelle der Freien und Hansestadt Hamburg an dem am 19. April gestarteten Interessenbekundungsverfahren (Ausschreibung) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) für Modellprojekte der „Bürgerarbeit“ beteiligt und jetzt den Zuschlag bekommen. Dieser Tage kam der Bescheid, dass alle 200 beantragten Bürgerarbeitsplätze für Hamburg genehmigt sind. Startschuss wird zu Beginn kommenden Jahres sein.

Hamburger ARGE erhält Zuschlag aus Berlin – Vorbereitungen laufen an

Hamburg wird in dieser Größenordnung Menschen mit hochgradigen Vermittlungshemmnissen Bürgerarbeit anbieten. Bevorzugt sind Wohnungslose, Erwerbsgeminderte und Schwerbehinderte. Innerhalb einer dreijährigen Projektlaufzeit sollen diese Menschen verstärkt aktiviert und intensiv betreut werden. Angestrebt ist letztendlich die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Notwendige Qualifizierungsmaßnahmen sind Bestandteil des Modelversuchs.

Es beginnt zunächst mit halbjährigen Aktivierungsmaßnahmen. Dem schließt sich dann ein Angebot sozialversicherter Beschäftigung im Bereich von zusätzlicher und im öffentlichen Interesse liegender Arbeit an, falls bis dahin noch keine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt erfolgt ist.

Um welche Arbeitsplätze es sich dabei handeln wird, darüber stimmt sich team.arbeit.hamburg mit der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg ab, mit der Agentur für Arbeit Hamburg und mit einem zentralen Beirat aus Arbeitnehmervertretung, Arbeitgeberverbänden und der Freien Wohlfahrtspflege.

Zur Realisierung des Modellprojekts führt team.arbeit.hamburg ein Interessenbekundungsverfahren durch. Dabei wird auf Einhalten aller relevanten Kriterien geachtet. Für spätere Qualitätssicherung sorgt die Prüfgruppe für Beschäftigungen von team.arbeit.hamburg.

Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg: „Das Projekt Bürgerarbeit haben wir von Anfang mit Interesse verfolgt. Wir haben auf diesem Gebiet ja genügend Erfahrung. Deshalb haben wir uns beworben und freuen uns über den Zuschlag. Fakt ist: Man kann aus dem Kreis derer, die Grundsicherung beziehen, nicht jeden und jede sofort in den ersten Arbeitsmarkt integrieren. Das können wir weder den Menschen, noch den Arbeitgebern zumuten. Investitionen in Aktivierung und Motivation mit dem Ziel Arbeitsaufnahme sind deshalb gut angelegtes Geld.“

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