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Pressemitteilungen 2009



03.12.2009 Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder
(Presseinformation Nr. 38)

team.arbeit.hamburg und Toy’s Company verschenken Spielzeug

Eltern in der Grundsicherung erhalten im Job-Center Harburg/Süderelbe für jedes Kind zwischen zwei und zwölf Jahren kostenfrei ein Spielzeug als Weihnachtsgeschenk. Die Aktion läuft vom 14. bis 16. Dezember, täglich zwischen 9 und 14 Uhr. Verteilt werden Puppen, Roller, Spielzeugautos, Spiele, Kinderfahrräder, Bücher, Stofftiere, Baukästen und vieles andere mehr. Wer Spielzeug für bedürftige Kinder schenken will, kann das im gleichen Zeitraum tun. Das Job-Center sorgt dafür, dass es in die richtigen Kinderhände kommt.

Fototermin

Am 14. Dezember wird Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, zwischen 11 und 12 Uhr bei der Spielzeugausgabe zugegen sein. „Das ist eine tolle Aktion, und ich bedanke mich bei allen Beteiligten“, so Bösenberg. „Es gibt nicht Schöneres als Kinderherzen zu erfreuen.“

Ort

Job-Center Harburg/Süderelbe
Am Werder 1/ 3. Stock
21073 Hamburg


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03.12.2009 Langzeitarbeitslose: Training on the Job
(Presseinformation Nr. 37)

Wie Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), Nürnberg, ergeben haben, sind Trainingsmaßnahmen möglichst nahe am realen Arbeitsmarkt die beste Garantie für Langzeitarbeitslose, wieder in geregelte Arbeit zu kommen. Aus dieser und eigener Erkenntnis hat sich team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, entschlossen, verstärkt solche praxisnahen Qualifizierungen zu fördern. Dazu wurde das Konzept einer Übungsfirma ausgeschrieben, das jetzt mit dem Verband des Lebensmittel-Einzelhandels Hamburg und dem TÜV Nord Schulungszentrum in Steilshoop realisiert wird. Realer Mitspieler ist Gerd Mehlfort Party-Service, Edeka-Markt und Weinhandel.

http://www.mehlfort.de/

Übungsfirma: team.arbeit.hamburg startet neue Initiative

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Aktivierungs-Center in Form einer Trainings- oder Übungsfirma, neudeutsch Real-Life-Training oder Training on the Job. Auf vier Stationen wird ein fiktiver Warenstrom realisiert, wirklichkeitsnah und mit echter Ware. Es geht darum, das Arbeitsleben möglichst real abzubilden und die Teilnehmer so auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Just-in-time-Lieferungen, Warenverknappung, all das wird geübt, um in Alltagssitutationen professionell reagieren zu können und so die Anforderung der Arbeitgeber zu erfüllen.

„Praxisnähe ist entscheidend bei allen Qualifizierungen“, sagt Thomas Bösenberg, Geschäftsfuhrer von team.arbeit.hamburg. „Neben Zuverlässigkeit und Motivation ist das die Forderung, die unser Arbeitgeberservice am häufigsten hört. Wir hoffen mit dieser neuen innovativen Maßnahme bessere und vor allem nachhaltige Vermittlungserfolge zu erzielen.“

Zusätzlich zur beruflichen Vorbereitung erfolgt in der Übungsfirma auch eine intensive Betreuung durch sozialpädagogisches Personal, inklusive Vermittlung von Fähigkeiten zur Integration und anderer weicher Faktoren (Soft-Skills). Im Zuge der Betreuung erfolgt eine fortgeschriebene Potentialanalyse. Vorgesehen sind maximal 100 Teilnehmerplätze, die immer wieder aufgefüllt werden können. Gleich von Beginn weg haben sich 57 Interessenten aus der Grundsicherung gemeldet. Und es werden laufend mehr. Bis Weihnachten, so plant man, brummt der Laden.

Hintergrund: Grundlage ist das Sozialgesetzbuch mit dem § 46 SGB III, der auch für die Grundsicherung nach SGB II gilt. Die Finanzierung erfolgt über team.arbeit.hamburg.

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16.11.2009 1111. Integrierter 50plus via mitnmang
(Presseinformation Nr. 36)

Der regionale 50plus-Beschäftigungspakt „mitnmang“ zwischen team.arbeit.hamburg und der ARGE Herzogtum-Lauenburg blickt diesen Monat auf eine Erfolgsbilanz, die sich sehen lassen kann. Zum einen konnte der 1111. Arbeitsuchende 50plus in Arbeit vermittelt werden. Es handelt sich um den deutschen Staatsbürger afghanischer Herkunft Ziauddin Dehsabzi. Eingestellt hat ihn die Hamburger Gebäudereinigungsfirma Karo, die gleichzeitig zum Monatsende in Coburg zum „Unternehmen mit Weitblick“ gekürt wird. Und last, but not least, hat das Bundesprogramm 50plus den ehemaligen Wirtschaftssenator von Hamburg, Gunnar Uldall, zum Botschafter des Monats gekürt. Siehe http://www.perspektive50plus.de/kampagnenjahr/botschafter_50plus/

Gunnar Uldall Botschafter des Monats – Karo „Unternehmen mit Weitblick“

http://www.perspektive50plus.de/kampagnenjahr/botschafter_50plus/

Über das Unternehmen, Karo-Gebäudereinigungs GmbH, und seine 67-jährige Chefin Sylvia Warner, die bewusst auch ältere Arbeitnehmer einstellt, hat die Zeitschrift Jobs-Kompakt Nord in der Ausgab Nr. 21 ausführlich berichtet. Sie finden den Bericht unter

http://www.mitnmang.de/deutsch/ich_suche_einen_job/index.php

Sylvia Warner: „Die enge Zusammenarbeit von jüngeren und älteren Mitarbeitern gepaart mit familienfreundlichen Maßnahmen, flexiblen Arbeitszeiten, einer ausgeprägten Anerkennungs- und Vertrauenskultur, Aufstiegschancen und tarifgerechter, pünktlicher Lohnzahlung beschert dem Unternehmen eine hohe Zuverlässigkeit und niedrige Fluktuationsraten.“

Ziauddin Dehsabzi, ist
schon der zehnte mitnmang-Vermittelte bei Karo. Er stammt aus Afghanistan, hat zunächst in Russland Jura studiert, dort promoviert und anschließend an der Juristischen Fakultät in Kabul als Dozent für Kriminalistik gearbeitet. Mitte der 90iger Jahre verließ er mit der Familie aus politischen Gründen sein Heimatland. Inzwischen ist er eingebürgert, besitzt einen Führerschein (Klasse 3) und einen Gabelstaplerschein.

Dehsabzi hat in Deutschland unter anderem als Gabelstapler, als Gebäudereiniger und als Auslieferungsfahrer gearbeitet und sich zuletzt intensiv um diverse Arbeitsstellen beworben, weil er gerne arbeitet und so schnell wie möglich wieder arbeiten wollte. Das mitnmang- Projektteam hat ihn bei der Arbeitssuche unterstützt und mit Erfolg zu Karo vermittelt, wo er seit diesem Monat als Reinigungskraft im Gymnasium Heidberg eingesetzt ist. Dehsabzi macht die Tätigkeit bisher viel Spaß, und er freut sich, dass die Arbeitsstelle in der Nähe seines Wohnortes HH-Steilshoop liegt.

Der Botschafter des Monats, Gunnar Uldall, wird als erster seiner Kollegen eine Urkunde mit der Unterschrift vom neuen Arbeitsminister, Franz-Josef Jung, erhalten. „Ich freue mich über und für den 1111. vermittelten älteren Arbeitssuchenden durch mitnmang. Es zeigt die erfolgreiche Arbeit der ARGEN auf diesem wichtigen Gebiet. Gut auch, dass es immer mehr Arbeitgeber gibt, die erkennen, wie wichtig Menschen mit Erfahrung sind. 50plus steht ja nicht nur für Know-how, sondern auch für Überblick, Zuverlässigkeit, und Präzision. In diesem Sinne wünsche ich mir Kontinuität für diese sinnvolle Arbeit“, so Uldall.

Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, Arbeitsgemeinschaft für SGB II: „Ich gratuliere dem Team von mitnmang für seine glanzvolle Leistung. Die demografische Entwicklung, aber auch der ganz normale Menschenverstand sagt uns, dass wir die Menschen mit 50plus nicht einfach aufs Abstellgleis schieben können. Wir brauchen sie – in Zukunft noch stärker. In diesem Sinne wollen wir unsere Aktivitäten und unser Netz im Bereich 50plus noch weiter ausdehnen. Gespräche sind diesbezüglich im Gange.“

 

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30.10.2009 4. Landesjugendkonferenz am 3.11.09
(Presseinformation Nr. 35)

Die Situation arbeitsloser Jugendlicher in Hamburg, Bildungsmaßnahmen, Berufsvorbereitung und Selbstvermarktung stehen im Mittelpunkt der am 3. November stattfindenden 4. Landesjugendkonferenz von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II. Die Schirmherrschaft hat Hamburgs Erster Bürgermeister, Ole von Beust, übernommen. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus in Wilhelmsburg. Erwartet werden zwischen 250 und 300 Teilnehmer

Junge Erwachsene im SGB II – Potentiale für die Wirtschaft

„Wir haben erkannt, dass wir im Bereich der Schulausbildung strukturelle Defizite entschlossen beseitigen müssen, um einen reibungslosen Übergang von Schule in den Beruf zu gewährleisten“, so Ole von Beust. Hamburgs Erster Bürgermeister verweist in diesem Zusammenhang auf den zentralen arbeitsmarktpolitischen Satz in der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und GAL, die auch Handlungsmaxime des Senats sei, nämlich Integration Erwerbsloser in den ersten Arbeitsmarkt und Unabhängigkeit von Transferleistungen.

„Die Intention unserer Landesjugendkonferenz 2009 ist“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, „die Potentiale der Generation U25 zu entdecken und Wege zur Integration in Arbeit zu erschließen. Auf der Konferenz sollen positive Beispiele gezeigt werden, wie junge Menschen den Weg zurück in die Arbeit gefunden haben. Beleuchtet werden soll insbesondere die aktuelle

Jugendarbeitslosigkeit in Hamburg, was sich da in den vergangenen Jahren geändert hat und was es an neuen Entwicklungen gibt.

Auf der Konferenz sprechen Uwe Grund, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hamburg, Michael Thomas Fröhlich, Hauptgeschäftsführer des Unternehmensverbands Nord, Dirk Triebe, Geschäftsbereichsleiter Integration von team.arbeit.hamburg, Brigitte Schels vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Dr. Andreas Oehme von der Universität Hildesheim, Angelina van den Berk, Behörde für Schule und Berufsbildung, und Thomas Bösenberg.

Programm

8.30 Begrüssungskaffee
9.00 Eröffnung durch Thomas Bösenberg, Geschäftsführer team.arbeit.hamburg
9.10 Grußworte von Uwe Grund, Vorsitzender DGB Hamburg, und Michael Thomas Fröhlich, Hauptgeschäftsführer Unternehmensverband Nord
9.30 „Situation arbeitsloser Jugendlicher in Hamburg – Lagebericht und Ausblick“ Dirk Triebe, team.arbeit.hamburg, Leiter Geschäftsbereich Integration
9.45 „Situation der Jugendlichen im SGB-II-Bezug“ Brigitte Schels, Institut für Arbeitmarkts- und Berufsforschung, IAB
11.00 „Selbstvermarktungsstrategien“Walter Bens, Diplom-Volkswirt und CASE Management-Ausbilder , und Margaretha Linder, Master of Arts, Diplom-Pädagogin
11.45 „Veränderung der Bildungswege im Laufe der letzten Jahrzehnte“ Dr. Andreas Oehme, Uni Hildesheim
13.30 Fachforen: Teilzeitausbildung, Einstiegsqualifizierung, Angebote der Berufsberatung, Neues Rahmenkonzept Übergang Schule-Beruf, Zusammenarbeit Stadtteilschule und Berufsschule, Best-practice-Beispiele
15.30 „Neue Qualifzierungsbausteine in der Berufsvorbereitung“ Angelina van den Berk, Behörde für Schule und Berufsbildung
16.00 Schlusswort und Ausblick Thomas Bösenberg, team.arbeit.hamburg

In den Pausen werden Bewerbungs-Videoclips von jugendlichen Arbeitssuchenden gezeigt, als Teil einer neuen Strategie von team.arbeit.hamburg die Neuen Medien stärker bei der Integration und Arbeitsvermittlung einzusetzen.

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29.10.2009 Einladung zur Pressekonferenz
(Presseinformation Nr. 34)

Abschluss Interessenbekundungsverfahren Arbeitsgelegenheiten 2010

Nicht vergessen: Freitag, 30. Oktober, 11 Uhr, Wiesendamm 26, Pressekonferenz, team.arbeit.hamburg, zur Vergabe der Arbeitsgelegenheiten BEZ nach § 16 e SGB II in Hamburg für das Jahr 2010.

Dabei werden folgende Fragen beantwortet:

Wie ist das Vergabeverfahren abgelaufen?
Warum weniger Arbeitsgelegenheiten (AGH)?
Sinn und Zweck von AGH nach SGB II?
Was dient der Stadt?
Wie hoch war die Nachfrage nach AGH und was ist real möglich?
Welche Bereiche erhalten den Vorzug?
Welche Zielgruppen stehen im Fokus?
Warum mehr BEZ?

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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15.10.2009 Einladung zur Pressekonferenz
(Presseinformation Nr. 32)

Erstmals wurden in der Freien und Hansestadt Hamburg Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16d des Sozialgesetzbuchs Buch II (SGB II) von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, in einem sogenannten Interessenbekundungsverfahren mit einer Ausrichtung auf Hamburger Stadtteilinteressen öffentlich ausgeschrieben. Die entsprechenden Bewilligungsbescheide werden am 30. Oktober 2009 verschickt. In einer Pressekonferenz am gleichen Tag um 11 Uhr in der Zentrale von team.arbeit.hamburg, Wiesendamm 26, werden die offiziellen Ergebnisse des Interessenbekundungsverfahrens vorgestellt und erläutert. „Diesbezügliche vorauseilende Informationen sind inoffiziell und nicht immer zutreffend“, so Thomas Bösenberg, Geschäfstführer von team.arbeit.hamburg.

Und noch ein Hinweis: Für Arbeitsgelegenheiten hat sich der Begriff „Ein-Euro-Jobs“ eingebürgert. Leider ist er irreführend. In § 16d SGB II heißt es: „Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen.“ Das heißt jeder Teilnehmer an solch einer Maßnahme erhält ALG II plus Aufwandsentschädigung.

In § 16 d heißt es zudem, dass es sich bei einer AGH um eine Qualifzierungsmassnahme handelt und nicht um ein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts. Deshalb ist Zusätzlichkeit gefordert. Das bedeutet, eine AGH darf keinen regulären Arbeitsplatz verdrängen.
Pressekonferenz am Freitag, 30. Oktober, 11 Uhr, Wiesendamm 26

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23.09.2009 Aktionstag rund um Jobs in Wandsbek
(Presseinformation Nr. 31)

ARGE bietet Zugang zu Arbeitsangeboten und Qualifizierungschancen

Am Mittwoch, 7. Oktober, findet im Jobcenter Wandsbek, einem von 16 Jobcenter der ARGE team.arbeit.hamburg, zum fünften Mal ein Aktionstag für erwerbsfähige Hilfebedürftige nach dem SGB II statt. Mehr als 50 Firmen, Bildungs- und gemeinnützige Beschäftigungsträger werden zwischen 10 und 14 Uhr über Jobchancen und Qualifizierungsmöglichkeiten informieren. Zusätzlich gibt es Beratung in Sachen Schuldentilgung, Suchtprobleme und drohende Wohnungslosigkeit. Erwartet werden 3000 Besucher.

„Die ARGE hat nicht nur Aufgaben in der Jobvermittlung und der Grundsicherung“, so Gerhard Naucke, Leiter des Jobcenters Wandsbek, „das Gesetz verlangt von uns auch Stabilisierungsmaßnahmen, um Menschen überhaupt erst fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Dass das grundsätzlich geht, wissen wir, erfordert aber viel Engagement.“

Aktionstage wie in Wandsbek sind Teil der ARGE-Strategie, Hamburger Bürger mit Vermittlungshemmnissen wieder an ein geregeltes Arbeitsleben heranzuführen - sie zu fördern, aber auch zu fordern.

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22.09.2009 Delegation aus Wien besucht Jobcenter
(Presseinformation Nr. 33)

Brauer, zusammen mit einer Delegation zu einem Informationsbesuch in das Jobcenter für schwerbehinderte Menschen von team.arbeit.hamburg in Beltgens Garten 2, 20537 Hamburg. Der Besuch ist Teil einer einwöchigen Informationsreise, bei der verschiedene Hamburger Institutionen auf dem Programm stehen.

Aufbau und Arbeitsweise von team.arbeit.hamburg stehen im Fokus

In Beltgens Garten wird sich die Wiener Delegation vor allem über den Aufbau von team.arbeit.hamburg als größter ARGE für SGB II in Deutschland informieren. team.arbeit.hamburg verfügt zudem als einzige ARGE über ein spezielles Jobcenter für Schwerbehinderte. Dieses wird den Gästen durch Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, präsentiert.
Der Aufenthalt der Delegation dauert von 8:30 bis 10:00 Uhr.

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10.09.2009 Logistikbranche sucht Arbeitskräfte
(Presseinformation Nr. 30)

Am kommenden Dienstag, 15. September, veranstaltet team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, wieder eine „Jobbörse Logistik“ in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Berliner Tor 21. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einer Eröffnungsrede von ARGE-Geschäftsführer Thomas Bösenberg. Die ARGE wird selber mit einem Stand vor Ort vertreten sein, zusammen mit zwölf Unternehmen aus der Logistik-Branche mit einem aktuellen Arbeitskräftebedarf für 171 Stellen. Neben Informationsmöglichkeiten dazu gibt es auch solche über Qualifizierungsmassnahmen. Die HAW selber verfügt über einen Lehrstuhl für Logistik und Materialwirtschaft.

ARGE veranstaltet am kommenden Dienstag Jobbörse in der HAW

Dazu Thomas Bösenberg:
„Die Logistik ist das Rückgrat der Hamburger Wirtschaft. Aber gerade weil sie der Steuermann für globale Wertschöpfungsketten in Handel und Industrie ist, leidet sie unter der Weltwirtschaftkrise besonders, wird aber mit dem sich abzeichnenden Aufschwung wieder an Fahrt gewinnen. Erfreulich, dass diese Branche schon in der Krise nach Arbeitskräfte sucht und damit Planung für eine Zukunft betreibt, die am Standort Hamburg ganz sicher wiederkehren wird. Es müssen nur die Weichen richtig gestellt sein, und dazu gehört rechtzeitige Vorbereitung auf den kommenden Fachkräftemangel.“

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04.09.2009 Uldall:" Keine Verschwendung von Know-how“
(Presseinformation Nr. 29)

ARGE-Geschäftsführer Thomas Bösenberg (links) überreicht Ex-Wirtschaftssenator Gunnar Uldall die 50plus-Botschafter-Figur

„Was ist Luxus?“, fragte Gunnar Uldall, neuer Botschafter für die 50plus-Initiative „mitnmang“ von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, und der ARGE Herzogtum Lauenburg, auf der gestrigen Pressekonferenz in der Zentrale von team.arbeit.hamburg. Seine Antwort lautete: „Wenn eine Volkswirtschaft Wissen und Know-how von Arbeitnehmern nicht nutzt, nur weil sie älter als 50 Jahre sind, das ist verschwenderischer Luxus.“

Er stellte dem die Behauptung gegenüber, dass 50plus-Arbeitnehmer für viele Unternehmen besonders geeignet seien, weil diese mehr Erfahrung aufweisen sich besser auf die alternde Kundschaft einstellen können häufig über gutes Bildungsniveau verfügen langfristig denken

mitnmang-Botschafter Gunnar Uldall mahnt Wirtschaft in Sachen 50plus

Uldall riet team.arbeit.hamburg, 50plus-Arbeitnehmer stärker zu motivieren, damit diese ihre Vorteile gegenüber jüngeren Bewerbern offensiv herausstellen. Erwin Tietz, von mitnmang frisch vermittelter 50plus-Haustechniker, schilderte die entmutigenden Erfahrungen seiner Bewerbungen auf eigene Faust, und lobte mitnmang für tatkräftige und rasche Hilfe. Sein ebenfalls auf der Pressekonferenz anwesender Arbeitgeber Tarmo Absalon schilderte seine negativen Erfahrungen mit einem rein jungen Team. Erst mit dem Einsatz von 50plus-Mitarbeitern sei wieder Ruhe und Zielstrebigkeit in sein Unternehmen eingekehrt. Er trat im Anschluss an die Pressekonferenz der Allianz 50plus von mitnmang bei, einer Vereinigung von Hamburger Unternehmen, die auch 50plus-Arbeitnehmer einstellen.

Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, unterstrich, dass Jung und Alt nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften. Beide hätten ihrer Vorteile, die es mit Vernunft in gemischten Teams zu vereinen gelte. Wenn die Wirtschaftskrise vorbei sei, so prognostizierte er, werde die Wirtschaft an 50plus nicht mehr vorbeikommen.

Der frischgebackene mitnmang-Botschafter Gunnar Uldall, ausgestattet mit einer „Ernennungsurkunde“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, versicherte, er werde sich vor allem um eine besseres Medienbild der älteren Arbeitnehmer kümmern. Sprach’s und trat am Nachmittag live bei Sat1 im Einsatz für 50plus auf.


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01.09.2009 50plus ist doch kein Auslaufmodell
(Presseinformation Nr. 28)

„50plus-Arbeitnehmer sind für viele Unternehmen besonders geeignet, weil sie mehr Erfahrung haben, sich besser auf die Mehrzahl der Kunden einstellen können, häufig über eine bessere Schulausbildung verfügen und längerfristig denken“, sagt Gunnar Uldall, kommender Botschafter für die 50plus-Initiative „mitnmang“ von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, und der ARGE Herzogtum Lauenburg. Arbeitgeber seien gut beraten, sich dieses Personenkreises stärker zu bemächtigen als früher, lautet eine seiner Kernbotschaften auf der Pressekonferenz am Donnerstag, 3. September, im Wiesendamm 26, der Zentrale von team.arbeit.hamburg.

Ex-Wirtschaftsenator Gunnar Uldall Botschafter für „mitnmang“ 50plus

Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, wird Zahlen über die bisherigen Vermittlungserfolge im 50plus-Bereich bekannt geben und aufzeigen wie es weitergeht. Bösenberg: „mitmang steht mitten im Leben, aber nicht allein in der Welt, und das ist auch gut so. Es ist einer von bundesweit 62 regionalen Beschäftigungspakten. Diese Pakte, von denen wir einer sind, bemühen sich im Rahmen der Initiative 50plus des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales um aktive Wiedereingliederung von Älteren in der Region.“

Anwesend sein werden auch Tarmo Absalon, von der Absalon Immobilienbetreuung und Erwin Tietz, frisch vermittelter Haustechniker 50plus, die aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht über ihre Erfahrung mit „mitnmang“ berichten werden.

Interviewmöglichkeiten nach der PK. Bitte vorzeitig anmelden.
Fotogelegenheit: Übergabe Botschafter-50plus-Figur der Bundesregierung an Gunnar Uldall

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21.08.2009 Schira besucht Job-Center HH Mitte
(Presseinformation Nr. 27)

Auch in diesem Jahr geht der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Schira gemeinsam mit CDU-Bürgerschaftsabgeordneten in der parlamentarischen Sommerpause wieder auf Sommertour. Neben Unternehmen sowie wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen stehen auch Besuche von sozialen Einrichtungen auf dem Programm. Dazu gehört am kommenden Mittwoch, 26. August, das Job-Center Mitte von team.arbeit.hamburg in der Norderstrasse.

CDU-Fraktionsvorsitzender auf Informationstour bei team.arbeit.hamburg

Bei diesem Besuch kann sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Schira einen Eindruck verschaffen über die sozialen Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf den Hamburger Arbeitsmarkt, auf die Maßnahmen, die team.arbeit.hamburg ergreift und die spezielle Rolle der Job-Center dabei. Weitere Themen werden sicher Stand und Zukunft des SGB II (im Volksmund „Hartz IV“) sein und die Zukunft der ARGE.

Frank Schira: „Nur wer sich persönlich ein Bild gemacht hat, der kann später im Parlament auch praxisnah entscheiden. Bei meinem Besuch möchte ich durch persönliche Gespräche etwas über die alltäglichen Abläufe in einem Job-Center erfahren. Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss bis Ende 2010 eine Nachfolgelösung für die Arbeitsgemeinschaften gefunden sein, die den Ansprüchen unserer Verfassung genügt. Das wird zweifellos gelingen. Wichtiges Ziel bleibt dabei, das Zusammenspiel von Fördern und Fordern und der Fokus auf die Wiedereingliederung der Hilfeempfänger in den Arbeitsmarkt.“
Dazu Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II: „Im sensiblen Feld unserer Tätigkeit sind wir auf aktive Mithilfe durch die Politik angewiesen. Deshalb freuen wir uns immer, wenn sich Vertreter der Bürgerschaft unsere Arbeit aus der Nähe ansehen und sich sachkundig informieren.“

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17.08.2009 Sprache als Schlüssel für MigrantInnen
(Presseinformation Nr. 26)

德语融合课程

German as a foreign language

L ´Allemand comme langue étrangère

Aleman como idioma extranjero

Ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse haben Mitbürger mit Migrationshintergrund kaum Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Hier muss der Hebel ansetzen, zumal Hamburg einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Migranten aufweist. Seit Oktober 2006 bemühen sich gemeinsam team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, und das inlingua Sprachcenter in der Spitalerstraße 1 um den Einstieg arbeitsloser Hamburger mit Migrationshintergrund in die deutsche Sprache. Erste Voraussetzung sind Maßnahmen der Sprachstandsfeststellung. Danach folgen Aufbaukurse mit beruflicher Ausrichtung. Seit 2006 haben über 200 SGB-II-Leistungsbezieher diese Möglichkeit genutzt. „Es sollten und könnten noch viel mehr sein“, meint Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg. „Die Zusammenarbeit mit inlingua ist ausbauhähig.“

team.arbeit.hamburg und inlingua kooperieren seit fast drei Jahren

In Hamburg leben rund 451.000 Menschen mit Migrationshintergrund. Das macht etwa 26% der Hamburger Bevölkerung aus. Damit liegt Hamburg deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit 18%. 70% der in Hamburg lebenden Menschen mit Migrationshintergrund gehören zu den seit 1950 Zugewanderten; 30% sind in Deutschland geboren, meldet die Bundeszentrale für politische Bildung. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung mit Migrationshintergrund liegt bei 33,6 Jahren und ist damit niedriger als das der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund mit 45,3 Jahren. Und auch der Männeranteil ist in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit 52% höher als in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (47%). Migration hat in Hamburg lange Tradition. „Zu Migration gehört Integration“, so Bösenberg, „Sprachkenntnisse sind der Schlüssel“.

team.arbeit.hamburg ermöglicht interessierten Leistungsbeziehern Sprachschulung in Deutsch zur Verbesserung ihrer Chancen am Arbeitsmarkt. Diese suchen sich Träger wie beispielsweise inlingua. team.arbeit.hamburg teilt bei positiver Einschätzung dann Bildungsgutscheine zu.

inlingua unterrichtet nach dem neuestem europäischem CEF-Standard (Common European Framework of Reference for Language Learning and Teaching). Dieses Rahmenwerk beschreibt europaweit gültig sechs Leistungsstufen für Sprachkenntnisse zwischen A1 – Basics- bis C2 – fast muttersprachlich. Engagierte SGB-II-TeilnehmerInnen bewegen sich aktuell im Bereich B1/B2, was gute Deutschkenntnisse für Arbeitsplätze im gewerblichen wie im Bürobereich vermittelt. Ihre Zahl bewegt sich in der Größenordnung von 15 pro Monat bei B1 und 30 pro Monat bei B2. Daneben besuchen rund 250 Kunden von team.arbeit.hamburg 14 Integrationskurse zur Sprachstandsfeststellung.

„Da die BAMF*-Integrationskurse in erster Linie der Vermittlung von Grundkenntnissen der deutschen Sprache dienen und für sich allein irgendwann wieder verpuffen würden“, so Gerhard Gleichmann, geschäftsführender Gesellschafter von inlingua Hamburg, „sind weitere Maßnahmen zur Sprachverfestigung und beruflichen Qualifikation genau so wichtig“.
*BAMF = Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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10.08.2009 Dialog im Dunkeln auf Erfolgskurs
(Presseinformation Nr. 25)

Entdeckung des Unsichtbaren, das ermöglicht in Hamburg das Projekt „Dialog im Dunkeln“ nach einem Konzept von Dr. Andreas Heineck, ehemals Stiftung Blindenanstalt in Frankfurt/Main, mit Unterstützung von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II, in Kooperation mit Arbeit und Lernen Hamburg und des Blinden- und Sehbehindertenvereins. Viele sozio-kulturelle Projekte in Hamburg wären ohne Unterstützung der ARGE nicht möglich. Das gilt in gewissem Maße auch für den Dialog im Dunkeln, der übers Jahr mehrere zigtausend Besucher zählt. Das Besondere an diesem Projekt ist, daß team.arbeit.hamburg hier zusammen mit Partnern blinde Menschen an den Arbeitsmarkt heranführt. Die Integrationsquote kann sich sehen lassen. Auch jetzt wieder geht es um die Vermittlung weiterer sehbehinderter Menschen.

Die Entdeckung des Unsichtbaren und die Integration von Blinden

Die Ausstellung Dialog im Dunkeln, die von Blinden für Sehende betrieben wird, gibt es in Hamburg seit 2000. Geburtshelfer waren die Sozialbehörde und das Integrationsamt. Größte Stütze zur Zeit, so Angela Schmidt, Geschäftsführerin bei Dialog im Dunkeln, ist das Job-Center für schwer behinderte Menschen von team.arbeit.hamburg, ein Unikat in Deutschland.

Seit 2003 werden bei Dialog im Dunkeln Blinde in arbeitsmarktpolitischen Maßnamen gemäß Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) und seit 2005 auch gemäß SGB II (ARGE) eingesetzt. Bis heute haben 50 Prozent aus dem Bereich SGB III und 30 Prozent aus dem SGB II bei Dialog im Dunkeln eine Festanstellung erhalten. „Das ist eine ebenso beachtliche, wie erfreuliche Integrationsquote“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg. „Das ermuntert uns weiter diesen Weg zu beschreiten und mit Dialog im Dunkeln noch enger zusammenzuarbeiten.“ Aktuell laufen Verhandlungen über zwei weitere Beschäftigungsmaßnahmen nach SGB II.

team.arbeit.hamburg kooperiert in diesem Fall mit Arbeit und Lernen Hamburg und achtet auf die Zusätzlichkeit der mit Steuergeldern finanzierten Arbeitsstellen und auf das öffentliche Interesse daran, wie es das Gesetz vorschreibt. Ausstellungsbetreiber ist die Consens Ausstellungs GmbH. Ideenstifter Heineck wollte falsches Mitleid mit den Blinden aus der Welt schaffen und zeigen, was diese Menschen leisten können. Sein Konzept ist international anerkannt. Es wurde in über 150 Städten und mehr als 25 Ländern präsentiert. In den acht Jahren der Existenz des Dialogs im Dunkeln in der Hamburger Speicherstadt unternahmen Blinde 60.000 Führungen im absolut Dunkeln. Es kam zu einer halben Millionen Begegnungen zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen. Zu den Besuchern zählen jährlich auch etwa 1000 Schulklassen. Pädagogen loben die Lernerfahrungen.

Geschäftsführerin Schmidt will weiter ausbauen. „Dialog im Dunkeln“, sagt sie, „ will ein Beispiel geben, wie mit Kreativität Arbeitsplätze für behinderte Menschen geschaffen werden können, wodurch Selbstbestimmung ermöglicht wird und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

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06.08.2009 105 Hamburger Arbeitgeber pro 50plus
(Presseinformation Nr. 24)

Die Liste der Hamburger Arbeitgeber, die sich für ältere Arbeitnehmer engagieren, ist lang und wird immer länger. Zurzeit sind es 105, vom Gewerbebetrieb, über verschiedenste Dienstleister, bis hin zu Verbänden und Bildungseinrichtungen, welche eine allianz 50plus mit mitnmang – Initiative für 50plus - eingegangen sind. Bekannte Namen sind darunter wie die Ludwig Görtz GmbH, Optiker Bode GmbH, Hamburger Hochbahn AG, oder der Hamburger-Sportbund. Budnikowski ist mit im Boot und Planquadrat, wie auch die Techniker Krankenkasse und Unternehmer ohne Grenzen, sogar die Beate Uhse

Die team.arbeit.hamburg-Initiative mitnmang findet Anklang

Es sind Pionierunternehmen, die erkannt haben, dass „Brain Waste“ für eine alternde Gesellschaft folgenreich sein kann. „Die Aufgabe von Erfahrungswissen und Fachwissen älterer Arbeitnehmer ist ein Verlust an gemeinschaftlicher Intelligenz, den sich Deutschland eigentlich nicht mehr leisten kann“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II. „Wir müssen alles tun, um ältere Langzeitarbeitslose wieder in Job und Brot zu bringen.“

Genauere Informationen über einen Teil der Partner der allianz 50plus

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04.08.2009 Uldall neuer „mitnmang“-Botschafter
(Presseinformation Nr. 23)

Bitte notieren: Pressekonferenz am 3. September

„Es wäre grottenfalsch, wenn wir heute mit Frühverrentung die Älteren aus dem Arbeitsmarkt drängen würden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dieser Fehler sei in Deutschland in der Vergangenheit allzu oft gemacht worden. Hamburgs ehemaliger Senator für Wirtschaft und Arbeit Gunnar Uldall (69) engagiert sich in dieser Hinsicht. Er wird neuer Botschafter des Hamburger 50plus-Projekts „mitnmang“. Seine „Amtseinführung“ erfolgt im Rahmen einer Pressekonferenz am 3. September um 11 Uhr in der

Zentrale von team.arbeit.hamburg
Wiesendamm 26
22305 Hamburg

Früherer Wirtschaftsenator künftig im Einsatz für Hamburgs undLauenburgs 50plus-Beschäftigungspakt

Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, Hamburger ARGE für SGB2, wird dabei eine Zwischenbilanz ziehen. „Angesichts des bevorstehenden demografischen Wandels, des drohenden Fachkräftemangels und der negativen Einwanderungsbilanz muss Deutschland verstärkt auf Potential im eigenen Land zurückgreifen und was würde sich besser eignen als ältere, erfahrene Fachkräfte“, so Bösenberg. „Wir brauchen ein Umdenken in Gesellschaft und Wirtschaft.“
Weitere Details in Bälde

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31.07.2009 Zwei Modelle: SGB-II-Benchmarking
(Presseinformation Nr. 22)

Zwei Dutzend Führungskräfte aus ostdeutschen Gemeinden, welche die Aufgabenträgerschaft nach SGB II in Eigenregie betreiben (sog. Optionskommunen) werden am 12. und 13. August das Job-Center Lokstedt von team.arbeit.hamburg besuchen, um sich dort über den Stand der Arbeit, die Kundenstruktur und Neuregelungen wie das „4-Phasen-Modell“ zu informieren. Es geht um einen Erfahrungsaustausch zwischen zwei verschiedenen Formen der SGB-II-Trägerschaft, die eine ohne, die andere mit Einfluss der Bundesagentur für Arbeit. Diese beiden Modelle werden nach der Bundestagswahl auf dem Prüfstein stehen. So haben die Richter in Karlsruhe entschieden..

Ostdeutsche Optionskommunen zu Besuch bei der Hamburger ARGE

Die zwei Modelle: Zum einen werden die SGB-II-Langzeitarbeitslosen in der Bundesrepublik in sogenannten ARGEN betreut, Arbeitsgemeinschaften zwischen den Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit. Dieses Modell trifft auf team.arbeit.hamburg zu, wobei die Freie und Hansestadt Hamburg gleichzeitig Kommune und Bundesland ist. Neben den ARGEN gibt es in Deutschland 69 Optionskommunen, die SGB-II-Bedarfsgemeinschaften in kommunaler Selbstverwaltung betreuen. Das Verfassungsgerichtsurteil richtet sich nicht gegen sie, sondern nur gegen die Konstruktion der ARGEN als sogenannte Mischbehörden zwischen Bund und Land. Das lässt unsere Verfassung nicht zu.

Die in Hamburg ansässige Strategieberatung Rambøl Management Consulting, deren Ursprünge in Dänemark liegen, begleitet als Beratungsunternehmen das bundesweite Bench-marking der Optionskommunen und organisiert in diesem Kontext den Erfahrungsaustausch mit den ARGEN. Das ist der Hintergrund des Besuchs der ostdeutschen Optionskommunen am 12./13. August im JC Lokstedt. „Die ARGE Hamburg, als größte ihrer Art in Deutschland ist selbstverständlich immer ein spannender Partner“, so Jan Smith, Projektmanager bei Rambøl Management. „Der vom Gesetzgeber vorgesehene Systemwettbewerb zwischen ARGEN und Optionskummen geht hier in einem konstruktiven Dialog auf, der beiden Seiten ermöglicht voneinander zu lernen.“ Im vergangenen Jahr war Rambøl mit Vertretern von Optionskommunen aus Süddeutschland zu Gast in Hamburg.

„Wir freuen uns, die Vertreter der Optionskommunen aus den neuen Bundesländern zu Gast bei uns zu haben und sehen dem Erfahrungsaustausch mit Interesse entgegen“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg.

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31.07.2009 Stadtführer für behinderte Menschen
(Presseinformation Nr. 21)

Die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. (LAG) aktualisiert dieser Tage den „Hamburger Stadtführer für Rollstuhlfahrer“. Dazu gehen Inspektoren gegenwärtig in alle 16 Jobcenter von team.arbeit.hamburg, Hamburger ARGE für SGB II, und vermessen Eingänge und Zugänge auf Rollstuhltauglichkeit. team.arbeit.hamburg hat dafür sofort und ohne jeden Vorbehalt grünes Licht gegeben.

Jobcenter werden auf Rollstuhleignung überprüft

„Genaue Informationen über die örtlichen Verhältnisse sind für viele Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wichtig, nicht nur für Rollstuhlfahrer“, sagt LAG-Geschäftsführer Stephan Richter. „Noch besser ist natürlich die Beseitigung von Barrieren. team.arbeit.hamburg. hat uns bisher schon mit Erfolg bei der Planung von Umbaumaßnahmen einbezogen.“

„Kundenzufriedenheit ist für uns oberstes Gebot“, so Thomas Bösenberg, „Rollstuhlfahrer müssen barrierefrei in unsere Jobcenter kommen. Wir betreiben übrigens das einzige spezielle Jobcenter für schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Gleichstellung ist uns ein besonderes Anliegen.“ team.arbeit.hamburg rechnet damit, dass alle Jobcenter in hohem Maße rollstuhlfahrerfreundlich sind, wo nicht wird Abhilfe geschaffen.

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31.07.2009 Behinderte: Integrationserfolg in HH
(Presseinformation Nr. 20)

Der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderung, Hubert Hüppe, hat angesichts des Berichts der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen eine Presseerklärung herausgegeben, in der er am 16. Juli erklärte, dass sich seine Fraktion künftig besonders für langzeitarbeitslose Menschen mit Behinderung stark machen will. team.arbeit.hamburg begrüßt das, will aber bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass Hamburg über das einzige Jobcenter speziell für schwerbehinderte Menschen in Deutschland verfügt. Und diese Spezialisierung zeitigt Erfolge.

team.arbeit.hamburg betreibt spezielles Jobcenter für Schwerbehinderte

Die Zahl der in diesem von der ARGE betriebenen Jobcenter in Hamburg-Mitte registrierten schwerbehinderten Menschen (Rechtskreis SGB II) hat sich von 2791 (Stand 1. Januar 2007) auf 2073 Anfang Juli 2009 verringert, ein beachtlicher Vermittlungserfolg. „Der Schlüssel der erfolgreichen Arbeitsvermittlung für schwerbehinderte Arbeitslose liegt“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, „nicht in den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten allein, sondern auch in einer qualifizierten Beratung durch geschulte Vermittler. Beides wird weiterhin dringend nötig sein und zwar für Behinderte wie für nicht Behinderte. Es ist ganz klar, unsere Aufgaben werden nicht kleiner, sondern größer - glücklicherweise unsere Erfolge auch.“

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20.07.2009 Neue Initiative für Alleinerziehende
(Presseinformation Nr. 19)

Alle sprechen von Krise, team.arbeit.hamburg handelt. Die Hamburger ARGE für SGB II entwickelt für alleinerziehende Leistungsnehmer/innen unter 30 Jahren und mit Kindern unter 5 Jahren neue berufliche Perspektiven. Anfang kommender Woche startet team.arbeit.hamburg ein innovatives Paket an Arbeitsgelegenheiten (AGH). Dabei geht es um berufliche Integration von jungen Alleinerziehenden beiderlei Geschlechts. Die Kinderunterbringung ist geregelt und erfolgt in Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten. team.arbeit.hamburg kooperiert bei dieser Maßnahme mit IN VIA Hamburg e.V. und der Grone Netzwerk Hamburg GmbH.

Chancen auf beruflichen Einstieg– Für Kinderbetreuung ist gesorgt

Zwei Informationsveranstaltungen für diesen Kundenkreis fanden bereits am 9. und 10. Juli bei Grone in Hamburg-Süd und bei IN VIA in Harburg statt. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht Das zeigt: Der Bedarf ist groß. In überwiegender Zahl waren es Mütter mit kleinen Kindern, die sich für die Einstiegsmöglichkeit interessierten. Diese sollen auf diese Weise eine Chance erhalten, künftig für sich und ihre Kindern selbst zu sorgen.

Als Einstieg, um Arbeitsfelder auszuprobieren und Berufsmöglichkeiten auszuloten, werden zehnmonatige von team.arbeit.hamburg finanzierte AGHs angeboten, in deren Rahmen dreimonatige Berufspraktika abgelegt werden können, die auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten. Fehlende Haupt- oder Realschulabschlüsse können während der AGH nachgeholt werden. team.arbeit.hamburg bietet zusammen mit den Kooperationspartnern den Teilnehmern außerdem Bewerbungstraining, Wirtschaftlichkeitsberatung, Einführung in gesunde Ernährungsweise, bis hin zu Selbstverteidigung und Aufbau von Selbstvertrauen an.

„Gesellschaft und Wirtschaft dürfen schon wegen des demografischen Wandels die Alleinerziehenden und ihre Kinder nicht einfach am Wegesrand stehen lassen“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg. „Wir müssen alles tun, um diese Menschen zu qualifizieren und zu integrieren. Kinderbetreuung ist dabei der Schlüssel. Wir nutzen dabei das sehr gute Kita-System in Hamburg. Nur so können sich alleinerziehende Mütter und Väter voll auf die berufliche Weiterbildung konzentrieren.“

Die Alleinerziehenden werden bei der Suche nach einem Kinderbetreuungsplatz aktiv unterstützt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Kinder vorübergehend - etwa bei Kita-Streiks oder während der Ferien - vor Ort bei den Trägern betreut werden. In einer ersten Phase geht es ab 20. Juli um 50 solcher voll finanzierten beruflichen Einstiegsmöglichkeiten. Bei entsprechender Nachfrage stockt team.arbeit.hamburg auf. Die ARGE betreut in Hamburg derzeit 18.718 erwerbsfähige, hilfebedürftige Alleinerziehende

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