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Pressemitteilungen 2011



31.10.2011 3.900 neue Ein-Euro-Jobs 2012 in Hamburg
(Presseinformation Nr. 8)

Interessenbekundungsverfahren ist abgeschlossen - Fock: Mehr Hilfe für Arbeitslose mit Problemen

Das Interessenbekundungsverfahren (IBV) zur Vergabe von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für 2012 ist vom Jobcenter team.arbeit.hamburg abgeschlossen. Im nächsten Jahr wird es in Hamburg jahresdurchschnittlich 3.900 Arbeitsgelegenheiten geben, gegenüber 2011 ist dies eine Reduzierung um ein Drittel. Dieser Schritt ergibt sich aus dem im August beschlossenen gemeinsamen Arbeitsmarktprogramm der Agentur für Arbeit, der BASFI und dem Jobcenter. Danach steht nicht mehr die direkte Integration in Beschäftigung, sondern die soziale Stabilisierung von besonders arbeitsmarktfernen Arbeitslosen im Vordergrund. Deshalb werden weniger Plätze als bisher benötigt.

Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit: „Arbeitsgelegenheiten sind stärker als früher auf die Bedürfnisse der Arbeitslosen mit größerem Betreuungsbedarf ausgerichtet. Das sind Leistungsbezieher, die derzeit noch nicht in der Lage sind, eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufzunehmen, z.B. weil sie gesundheitliche Probleme haben, an einer Sucht leiden oder verschuldet sind.“

3.120 der insgesamt 3.900 AGH-Plätze waren zu vergeben. Die übrigen 780 Plätze wurden bereits in einem früheren Verfahren bis in das Jahr 2012 vergeben. Das Interessenbekundungsverfahren für diese 3.120 Arbeitsgelegenheiten wurde von einer Projektgruppe der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), der Agentur für Arbeit Hamburg und dem Jobcenter team.arbeit.hamburg durchgeführt. Die Bewertungskriterien und die Zeitschiene wurden gemeinschaftlich abgestimmt. 355 Angebote sind insgesamt eingereicht worden und rechtlich sowie inhaltlich überprüft.

30 Angebote waren unvollständig und wurden ausgeschlossen. 107 Angebote erfüllten nicht die gesetzlichen Vorgaben wie Zusätzlichkeit, Wettbewerbsneutralität und öffentliches Interesse. In Zweifelsfällen ist der Zentrale Beirat des Jobcenters hinzugezogen worden. Konzepte, die nicht den gesetzlichen Voraussetzungen entsprachen, waren zum Beispiel Wohnraumverschönerungen, Reparaturen zur Wohnungserhaltung oder die Reinigung von Besuchertoiletten. Diese verletzen den Grundsatz der Zusätzlichkeit.

Friedhelm Siepe, Geschäftsführer Jobcenter team.arbeit.hamburg: „Die Arbeitsgelegenheiten für Hamburg sind in einem transparenten Verfahren vergeben worden. Dabei ging es uns zu allererst um die Bedarfe unserer Kundinnen und Kunden. Natürlich mussten wir darüber hinaus die Interessen des Bundes, des Senats und der Bezirke berücksichtigen. Das gelang uns in einer engen Abstimmung zwischen den entscheidenden Stellen. Nun richten wir den Blick auf die arbeitslose Menschen, die wir mit Hilfe der neuausgerichteten Arbeitsgelegenheiten im kommenden Jahr näher an den Arbeitsmarkt heranführen und in einem weiteren Schritt in Arbeit integrieren wollen.“

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