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Pressemitteilungen 2013



31.01.2013 Mehr Erzieherinnen und Erzieher für Hamburgs Kitas - 40 Umschüler starten Erzieherausbildung
(Presseinformation Nr. 2)

Erweitertes Betreuungsangebot stärkt den Standort insgesamt

Die Job- und Informationsbörse am 11. Oktober 2012 in der Hamburger Arbeitsagentur war ein wichtiger Schritt für die dreijährige Umschulung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher, die heute beginnt. Damals hatten sich die vier Akteure Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg, die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) darauf verständigt, 40 Umschulungsplätze in Hamburg einzurichten, um dazu beizutragen, den steigenden Bedarf an qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern zu decken. Insgesamt kamen 400 Arbeitsuchende, Jobwechslerinnen und Berufsrückkehrerinnen und haben sich vor Ort über die Beschäftigungsmöglichkeiten und -voraussetzungen im Erzieherbereich informiert.

„Wir finanzieren die 40 Erzieher-Umschulungsplätze gemeinsam mit dem Jobcenter über Bildungsgutscheine für insgesamt zwei Jahre. Das dritte Jahr zahlt die Stadt Hamburg, denn wir dürfen aus rechtlichen Gründen nur zwei Drittel der regulären Ausbildungsdauer fördern“, erklärt Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg. Fock ist sich sicher, dass diese Investition den 40 Teilnehmerinnen helfen wird, einen qualifizierten und anerkannten Berufsabschluss zu erzielen. Zudem bringen alle ein hohes Maß an Lebens- und Berufserfahrungen mit, das den Einrichtungen und Kindern zugute kommen wird.

Er spannt den Bogen aber noch weiter: „Umfangreiche, flexible und qualifizierte Betreuungsangebote kommen dem Wirtschaftsstandort Hamburg insgesamt zugute. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihre Rückkehr nach der Babypause besser planen und Unternehmen müssen nicht länger als notwendig auf ihre Fachkräfte verzichten, wenn die Betreuung gesichert ist.“

Der Hamburger Arbeits- und Sozialsenator Detlef Scheele ergänzt: „Bisher hatten wir in Hamburg im Kita-Bereich noch keinen Fachkräftemangel. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der pädagogischen Fachkräfte in den Hamburger Kitas um rund 30 Prozent auf fast 12.000 pädagogische Fachkräfte erhöht. Deshalb ist es wichtig, dass wir kontinuierlich für die Attraktivität dieses Berufs werben, um die Zahl der Absolventen weiter zu erhöhen und um mehr Erzieherinnen und Erzieher dazu zu ermuntern, Vollzeit zu arbeiten.“

Für Friedhelm Siepe, Geschäftsführer des Jobcenters team.arbeit.hamburg, sind zwei weitere Aspekte bemerkenswert: „19 der 40 Umschüler, also knapp die Hälfte, werden durch das Jobcenter gefördert. Damit schaffen wir berufliche Perspektiven durch gezielte Weiterbildung, speziell für unsere Kundinnen und Kunden, denn wer sich für eine Ausbildung oder Umschulung zur Erzieherin oder zum Erzieher entscheidet, hat danach sehr gute Beschäftigungschancen. Mit dem Start der Umschulung wollen wir einen aktiven Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs in diesem gesellschaftlich so wichtigen Berufsfeld leisten. Kinder sind unser aller Zukunft und brauchen in ihrer Kita eine feste Bezugsperson.“

Astrid Lange, Leiterin der privaten Fachschule für Sozialpädagogik, unterstreicht eindrucksvoll das große Interesse an der Erzieher-Umschulung: „Seit Oktober haben wir über 400 Gespräche mit interessierten Frauen und Männern geführt, von denen sich dann 156 schriftlich auf einen Umschulungsplatz beworben haben. Dabei ist die Motivation der Bewerberinnen und Bewerber mit den Händen zu greifen und sehr viele erfüllen die hohen Anforderungen an diese Umschulungsmaßnahme. So haben wir in den letzten Wochen mit 60 Bewerberinnen und Bewerber intensive Auswahlgespräche geführt, um heute mit 40 Umschülern beginnen zu können. Gemeinsam freuen wir uns auf eine wertvolle und wichtige dreijährigen Umschulung.“

Grundsätzliche Voraussetzungen für eine schulische Ausbildung bzw. Umschulung: Quelle: Auszug aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Fachschule Sozialpädagogik §3

Zur schulischen Ausbildung bzw. zur Umschulung werde zugelassen, wer

die Realschule abgeschlossen habe und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder im öffentlichen Dienst oder an einer Berufsfachschule abgeschlossen habe oder
die Realschule abgeschlossen habe und drei Jahre in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich berufstätig gewesen sei oder
die Realschule abgeschlossen habe und vier Jahre berufstätig gewesen sei oder
die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erworben habe und in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich ein einjähriges Praktikum absolviert habe oder in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich ein Jahr berufstätig gewesen sei.

Kontakt für die Medien:

Jobcenter team.arbeit.hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Böttger
Mo-Fr 8.30 – 13.30 Uhr

heike.boettger@jobcenter-ge.de
Tel: 040.600 98 104
Fax: 040.600 98 199
www.team-arbeit-hamburg.de


Agentur für Arbeit Hamburg
Pressestelle
Knut Böhrnsen
Marina Marquardt

hamburg.pressemarketing@arbeitsagentur.de
Tel.: 040 2485-2230 /-2240

 

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