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Pressemitteilungen 2013



11.12.2013 Olaf Scholz und Frank-J. Weise eröffnen Jugendberufsagentur in Bergedorf
(Presseinformation Nr. 9)

Hamburg ist erstes Bundesland mit flächendeckender Jugendberufsagentur – Vorbild für Koalitionsvertrag auf Bundesebene

Mit Eröffnung des siebten regionalen Standorts der Jugendberufsagentur Hamburg in Hamburg-Bergedorf am 11. Dezember erhalten alle jungen Hamburgerinnen und Hamburger unter 25 Jahren Beratung, Unterstützung und Begleitung beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Damit ist Hamburg das erste Bundesland, das flächendeckend eine Jugendberufsagentur (JBA) eingerichtet hat und Vorbild für die anderen Bundesländer, denn das Konzept wurde in den Koalitionsvertrag der Großen Koalition aufgenommen. Die JBA verbessert die berufliche Integration junger Menschen und hilft, den Fachkräftebedarf der Hamburger Wirtschaft zu decken.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Mit der Jugendberufsagentur setzt Hamburg ein Zeichen – ein Zeichen für unsere Hansestadt und über die Grenzen unserer Stadt hinaus: Wir brauchen die jungen Leute in der Mitte unserer Gesellschaft. Wir brauchen sie als qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Und wir halten unser Versprechen, alle jungen Männer und Frauen nach dem Ende ihrer Schulzeit zu unterstützen. Die Jugendberufsagentur kümmert sich um die Berufseinsteiger, um ihren Übergang von der Schule in den Beruf und um ihre Integration in den Arbeitsmarkt. Wir wollen die Schulabgänger an der Schnittstelle zwischen Schule und Berufsleben begleiten - und sie, wenn es nötig ist, auch anschieben. In Hamburg haben sich zu diesem Zweck fünf Einrichtungen unter einem Dach zusammengeschlossen. Und sie helfen jungen Männern und Frauen, die Basis für ein eigenverantwortliches Leben aufzubauen.“

Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit: „Das Risiko arbeitslos zu werden und arbeitslos zu bleiben, ist sehr eng mit der schulischen und beruflichen Qualifikation verbunden. Die spürbare demografische Entwicklung und der aktuelle Fachkräftebedarf in Deutschland verschärfen zusätzlich den Druck auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, allen Jugendlichen eine gute berufliche Perspektive zu verschaffen. Viele Kommunen, Arbeitsagenturen und Jobcenter gehen die anspruchsvolle Arbeit mit Jugendlichen seit Jahren engagiert und tatkräftig an. Am erfolgreichsten geschieht dies unter dem gemeinsamen Dach der Arbeitsbündnisse „Jugend und Beruf“. Die Idee der Bundesagentur für Arbeit, Kompetenzen enger miteinander zu verzahnen und zu koordinieren, hat sich mittlerweile in ganz Deutschland etabliert. Hamburg hat sich frühzeitig in das Projekt mit eingebracht und wir halten das Konzept der Jugendberufsagentur, auch in der Freien Hansestadt alle wichtigen Chancen und Angebote unter einem Dach zu vereinen, für den richtigen Ansatz. Davon werden alle Akteure des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes profitieren.“

Ziel und Aufgaben der Jugendberufsagentur

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, allen Jugendlichen eine Chance auf eine berufliche Ausbildung oder ein Studium zu geben und niemanden auf diesem Weg zu verlieren. Um dies sicherzustellen und jungen Menschen Unterstützung, Begleitung und Vermittlung unter einem Dach anzubieten, schufen die beteiligten Akteure ein grundlegend neues Modell, die Jugendberufsagentur. Unterstützt wurde dies durch eine Vereinbarung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2010, in der bundesweit eine bessere Zusammenarbeit von Institutionen verschiedener Rechtskreise des Sozialgesetzbuchs beschlossen wurde. Ziel war es, die Integration von unter 25-Jährigen in Ausbildung und Beruf zu erhöhen. Die beteiligten Hamburger Behörden (Behörde für Schule und Berufsbildung, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), die Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg sowie die sieben Bezirksämter verständigten sich auf eine systematische, verbindliche und kontinuierliche Verzahnung ihrer Arbeit. Mit gutem Ergebnis: Bereits 17 Monate nach Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft, eine Jugendberufsagentur zu schaffen (Drucksache 20/4195, Juni 2012), ist die Jugendberufsagentur jetzt in allen sieben Hamburger Bezirken und auf allen weiteren Arbeitsebenen eingerichtet.

Mehr als 14.300 junge Menschen nutzen bisher die Jugendberufsagentur

Jugendliche und junge Erwachsene können sich mit ihren Fragen und Anliegen an den jeweiligen Standort der Jugendberufsagentur Hamburg in ihrem Bezirk wenden. Insgesamt stehen 354 Beraterinnen und Berater der Partnereinrichtungen in allen regionalen Standorten zur Verfügung. Kurze Wege vor Ort und die gebündelten, rechtskreisübergreifenden Beratungs- und Hilfsangebote unter einem Dach stellen sicher, dass sie individuelle Unterstützung erhalten und bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum begleitet werden können.

Mehr als 14.300 junge Hamburgerinnen und Hamburger haben bereits im ersten Jahr, zwischen Oktober 2012 und September 2013 die Angebote der Jugendberufsagentur Hamburg genutzt. Davon ließen sich 8.446 unter 25-Jährige als Bewerberinnen und Bewerber für eine duale Ausbildung registrieren. Rund 84,4 Prozent dieser Bewerberinnen und Bewerber fanden bisher mit Hilfe der Jugendberufsagentur gesicherte Anschlüsse - beispielsweise in duale Ausbildung (44,6 Prozent), in Erwerbstätigkeit (5,3 Prozent), in einen weiterführenden Schulbesuch (11 Prozent) oder in ein Studium (2 Prozent). Weitere gesicherte Anschlüsse waren zum Beispiel Ausbildungsvorbereitung, Berufsvorbereitung, Freiwilliges Soziales Jahr, Bundeswehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst. 1.319 junge Menschen, die nicht mehr schulpflichtig sind, werden weiterhin aktiv beraten, um passgenaue Anschlüsse zu finden (Erhebung der Agentur für Arbeit Hamburg, Stand 30.09.2013).

Rechtzeitig beginnen – schon in den Schulen

Innovativ und bundesweit einzigartig ist, dass in der Jugendberufsagentur Hamburg die Berufsberatung, Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung und Jugendhilfe unter Einbeziehung der schulischen Ebene zusammenarbeiten. Für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung oder das Studium ist es unerlässlich, dass Schülerinnen und Schüler schon rechtzeitig während der Schulzeit eine klare Vorstellung von ihren beruflichen Zielen und Möglichkeiten entwickeln. Deswegen ist die schulische Ebene ein grundlegender Bestandteil der Jugendberufsagentur Hamburg. Als wichtige Voraussetzung wird die Berufs- und Studienorientierung daher an Hamburger Schulen, insbesondere an Stadtteilschulen, weiter intensiviert. Stadtteilschulen, Förderschulen, und Berufsschulen unterstützen und begleiten gemeinsam mit der Jugendberufsagentur den Weg der Jugendlichen in die Ausbildung oder das Studium. In sogenannten BOSO-Teams koordinieren sie an allen 59 Stadtteilschulen die Zusammenarbeit, planen Beratungs- und Informationsangebote sowie vertiefende Module für die Berufs- und Studienorientierung (BOSO) der Jugendlichen.

Übergänge begleiten

Darüber hinaus hat die Jugendberufsagentur gemeinsam mit den Stadteilschulen und berufsbildenden Schulen erstmals systematisch und lückenlos die Verbleibe der Schulabgängerinnen und -abgänger nach der Sekundarstufe I von Stadteilschulen und Förderschulen erhoben. Jugendliche, die noch schulpflichtig sind, werden dadurch problemlos erkannt, angesprochen und über passgenaue Angebote informiert. Junge Menschen, die nicht mehr schulpflichtig sind, werden durch die Jugendberufsagentur beraten, begleitet und vermittelt, bis sie eine verlässliche Perspektive gefunden haben.

Die diesjährige Übergangsquote in Ausbildung von 38,7 Prozent zeigt, dass eine systematische und frühzeitige Begleitung der Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf erste Früchte trägt, weil sich die Schulabgängerinnen und -abgänger früher verlässlich für einen Anschluss entschieden und Ausbildungsverträge abschlossen (Erhebung der Behörde für Schule und Berufsbildung, Stand 15.09.2013). Die diesjährige Übergangsbegleitung der Schulabgängerinnen und Schulabgänger konnte sicherstellen, dass der Verbleib aller Jugendlichen bekannt ist und die Beratung und Unterstützung gezielt dort angeboten werden kann, wo sie gebraucht wird.

Aufsuchende Beratung – Niemand soll verloren gehen

Die Jugendberufsagentur Hamburg verspricht, sich um alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen verlässlich zu kümmern. Deshalb gehört auch die aufsuchende Beratung zur Leistung der Jugendberufsagentur. Immer dann, wenn Jugendliche sich nicht wie vereinbart bei ihren Beraterinnen und Beratern zurückmelden, Schulpflichtige nicht in ihrer zuständigen berufsbildenden Schule erscheinen oder Fachkräfte der Jugendberufsagentur dies im Einzelfall befürworten, wird die Jugendberufsagentur aktiv. Die Kontaktaufnahme erfolgt telefonisch, per SMS, auf dem Postweg oder durch Hausbesuche. Alle Partner haben hierfür aufsuchende Beratungselemente eingeführt.
Im Zeitraum von März bis Juni 2013 fanden beispielsweise monatlich rund 600 Kontakte mit aufsuchender Beratung statt, davon fast 100 Hausbesuche (Erhebung der Netzwerkstelle der Jugendberufsagentur, Stand Juli 2013). Die Rückmeldungen der aufgesuchten Jugendlichen und ihrer Eltern zeigen deutlich, dass dieses Angebot der Jugendberufsagentur sehr positiv aufgenommen wird.

www.hamburg.de/jugendberufsagentur
www.jugenberufsagentur-hh.de
www.hamburg.de/jugendberufsagentur

Jugendberufsagentur-Broschüre „Jede und jeder wird gebraucht“www.hamburg.de/jugendberufsagentur
www.jugenberufsagentur-hh.de

Für Rückfragen der Medien:

Pressestelle des Senats
Christoph Holstein, Senatssprecher
Tel. (040) 42831-2244

Behörde für Schule und Berufsbildung
Peter Albrecht, Presssprecher
Tel. (040) 428 63 – 2003, E-Mail: peter.albrecht@bsb.hamburg.de

Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB)
Dr. Angela Homfeld, Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (040) 4 28 63 – 2842, E-Mail: angela.homfeld@hibb.hamburg.de

Agentur für Arbeit Hamburg
Knut Böhrnsen, Pressestelle
Tel (040) 2485 - 2230, E-Mail: knut.boehrnsen@arbeitsagentur.de

Jobcenter team-arbeit.hamburg
Heike Böttger, Pressestelle
Tel. (040) 600 98-104, E-Mail: heike.boettger@jobcenter-ge.de

Bezirksamt Bergedorf
Pressestelle
Tel. (040) 428 91-2100, E-Mail: Pressestelle@bergedorf.hamburg.de

Die Steuerungsebenen der Jugendberufsagentur Hamburg:

Beirat

Beratungsgremium mit Vertreterinnen und Vertretern der Partner der Jugendberufsagentur sowie der Handelskammer Hamburg, der Handwerkskammer Hamburg, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Hamburg und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. (UVNord)

Koordinierungsausschuss

Gemeinsames Entscheidungsgremium der Jugendberufsagentur; verantwortlich für strategische und operative Steuerung

Netzwerkstelle

Monitoring der Aktivitäten der Jugendberufsagentur, Koordination der schulischen und bezirklichen Ebene der Jugendberufsagentur, Datenverarbeitung, Schulpflichtüberwachung etc.

Planungsteam

Planung und Koordination gemeinsamer Maßnahmen für bedarfsgerechte Angebote im Bereich geförderter Ausbildung, Ausbildungs- und Berufsvorbereitung und begleitende Unterstützungsangebote

Bezirkliche Ebene - Regionale Standorte

Beratung, Unterstützung und Begleitung unter einem Dach und aus einer Hand

Schulische Ebene

Berufsorientierung und Übergangsmanagement, Stadtteilschulen und Förderschulen, Berufsbildende Schulen

Die Jugendberufsagentur Hamburg in den Bezirken:

Hamburg-Mitte; Norderstraße 105, 20097 Hamburg
Hamburg-Harburg; Neue Straße 50, 21073 Hamburg
Hamburg-Nord; Langenhorner Chaussee 92, 22415 Hamburg
Hamburg-Eimsbüttel; Eppendorfer Weg 24, 20259 Hamburg
Hamburg-Altona; Kieler Straße 39, 22769 Hamburg
Hamburg-Wandsbek; Friedrich-Ebert-Damm 160, 22047 Hamburg
Hamburg-Bergdorf; Johann-Meyer-Str. 55, 21031 Hamburg

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 08:00 – 12:00 Uhr, Do 16:00 – 18:00 Uhr
Telefon: HamburgService 115
Internet: www.jugendberufsagentur-hh.de

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05.12.2013 Jobcenter heute Nachmittag geschlossen
(Presseinformation Nr. 8)

Wegen Unwetterwarnungen fällt bei Jobcenter team.arbeit.hamburg der heutige Spätdienst aus.

Jobcenter team.arbeit.hamburg bleibt wegen der Warnung vor dem Sturmtief „Xaver“ am Donnerstag, den 5. Dezember, nachmittags geschlossen.

Der Deutsche Wetterdienst hat angekündigt, dass der Orkan voraussichtlich am Nachmittag Hamburg erreichen wird, der Höhepunkt der Windgeschwindigkeiten ist für den heutigen Abend vorhergesagt. Die Feuerwehr rät, während des erwarteten Unwetters zu Hause zu bleiben. Folglich lässt Jobcenter team.arbeit.hamburg die heutige Spätsprechstunde ausfallen. Kundinnen und Kunden, die die Öffnungszeiten für Berufstätige in den Standorten nutzen möchten, werden gebeten, ihren Besuch auf die nächste Woche zu verschieben.

Ob diese Anordnung auch noch auf Freitag, den 6.Dezember ausgedehnt werden muss, wird am Freitagmorgen unter Berücksichtigung der dann aktuellen Lage entschieden.

Friedhelm Siepe, Geschäftsführer Jobcenter team.arbeit.hamburg: „Wir tragen Verantwortung unseren Kundinnen und Kunden ebenso unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber. Wir nehmen die Unwetterwarnungen sehr ernst und möchten unseren Kunden wie Mitarbeitern die Möglichkeit geben, bereits mittags sicher nach Hause zu fahren.“

Kontakt für die Medien:

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Böttger/Kirsten Maaß
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kirsten.maass@jobcenter-ge.de

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02.09.2013 „EinstellungsSache – Jobs für Eltern“
(Presseinformation Nr. 7)

Jobcenter team.arbeit.hamburg beteiligt sich an der bundesweiten Aktion

Unter dem Motto „EinstellungsSache – Jobs für Eltern“ startet Jobcenter team.arbeit.hamburg diese Woche eine Aktion speziell für die Hamburger Eltern, die „Hartz IV“-Leistungen beziehen. Im Rahmen der bundesweiten Aktion lädt Jobcenter team.arbeit.hamburg verstärkt Kundinnen und Kunden, die sich in Elternzeit befinden und/oder Kinder im Einschulungsalter haben, zu individuellen Beratungsgesprächen und Informationsveranstaltungen in die Jobcenter-Standorte ein.

Viele Eltern, darunter auch „Hartz IV“-Empfänger, haben sich vorübergehend vom Arbeitsmarkt zurückgezogen. Im ersten Halbjahr waren viele Unternehmen angesichts der anhaltenden Konjunkturrisiken bei zusätzlichen Neueinstellungen zurückhaltender als noch in den letzten Jahren. Es ist aber zu erwarten, dass die Arbeitsmarktnachfrage im Herbst wieder anziehen wird. Gerade unter diesen Bedingungen brauchen die Menschen aus der Grundsicherung Unterstützung, um bestehende Chancen am Arbeitsmarkt zu nutzen.

„Wir wollen bei der Arbeitssuche unterstützen und bei Arbeitgebern dafür werben, offene Stellen auch in Teilzeit zu besetzen“, so Friedhelm Siepe, Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg. „Gerade haben rund 3.500 Kinder, deren Eltern SGB II-Leistungen beziehen, mit der Schule begonnen. Unsere Unterstützung gilt in diesen Tagen insbesondere den Eltern, die den Schulbeginn ihrer Kinder auch für einen eigenen Neustart nutzen möchten“, erklärt Siepe.

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28.08.2013 Einschränkungen im IT-Verfahren der Jobcenter am 30.08.2013
(Presseinformation Nr. 6)

Die anstehende Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa (SEPA) macht auch technische Anpassungen von zentralen IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit (BA) notwendig. Diese sind sehr komplex und zeitaufwändig. Die BA ist immer bestrebt, neue IT-Einbindungen an Wochenenden vorzunehmen, um die Abläufe in den Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht zu beeinträchtigen.

Die Umstellung des IT-Programms zur Berechnung und Bescheidung von Arbeitslosengeld II (A2LL) erfolgt am letzten Wochenende im August 2013. Aufgrund des Umfangs der notwendigen technischen Änderungen sowie der hierfür benötigten Zeit muss die Umstellung bereits in der Nacht auf den Freitag beginnen. Daher wird das IT-Verfahren A2LL am Freitag, den 30.August 2013, bundesweit in den Jobcentern (gemeinsame Einrichtungen) nicht zur Verfügung stehen.

Leistungsrechtliche Anliegen können durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Tag daher nur eingeschränkt bearbeitet werden. Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden Ihre Fragen und Anliegen zu Geldleistungen, soweit dies möglich ist, an einem anderen Tag zu klären und danken für ihr Verständnis.

Die Monatszahlung für September 2013 an die rund drei Millionen Bedarfsgemeinschaften wird zu diesem Zeitpunkt bereits veranlasst sein. Die Auszahlung der Leistungen wird also pünktlich erfolgen.

Die Kundinnen und Kunden werden über Aushänge in allen Standorten über den EDV-Ausfall informiert.

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22.07.2013 Gute Noten fürs Jobcenter - Jobcenter team.arbeit.hamburg verbessert Service für Kundinnen und Kunden
(Presseinformation Nr. 5)

Mit der Schulnote 2,42 platziert sich das Hamburger Jobcenter team.arbeit.hamburg über dem Bundesdurchschnitt, der bei 2,47 liegt. Das ergibt die aktuelle Kundenbefragung zur Zufriedenheit mit der Arbeit, dem Service- und dem Dienstleistungsangebot von Jobcenter team.arbeit.hamburg. Besonders zufrieden waren die Kundinnen und Kunden mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Rahmenbedingungen des Jobcenters, wie beispielsweise die Öffnungszeiten und die Wartezeiten bis zum Termin.

Friedhelm Siepe, Geschäftsführer Jobcenter team.arbeit.hamburg: „Kundenzufriedenheit tritt nicht automatisch ein, sondern ist Ergebnis eines ständigen Prozesses, in dem wir unsere Angebote und Leistungen immer wieder hinterfragen. Der Austausch mit den Kundinnen und Kunden gibt neben Lob und Bestätigung auch Hinweise dazu, wie wir Abläufe noch mehr verbessern können. Die aktuelle Befragung zeigt beispielsweise, dass wir im Bereich der Integrationsbemühungen noch intensiver auf unsere Kundinnen und Kunden und deren individuellen Bedürfnisse eingehen müssen. Die gesamten Resultate verdeutlichen, dass wir erneut einen großen Schritt getan haben, um unsere Dienstleistung für die Hilfebedürftigen und ihre Familien in Qualität und Kundenfreundlichkeit voranzubringen.“

Seit 2012 führt ein externer Dienstleister zweimal jährlich bundesweit in allen Jobcentern telefonische Kundenbefragungen durch. „Wir arbeiten entschlossen daran, noch besseren Service für die Menschen in der Grundsicherung anzubieten. Das gelingt das nicht immer über Nacht“, so Geschäftsführer Friedhelm Siepe, „aber wenn die über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin so konsequent daran arbeiten, werden wir die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden sicherlich noch steigern können.“

Kontakt für die Medien:

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06.06.2013 Jugendberufsagentur Eimsbüttel eröffnet und bietet: 500 Ausbildungsstellen im Bezirk
(Presseinformation Nr. 4)

Nur eine Anlaufadresse für alle Jugendlichen unter 25 Jahren

Am Montag, den 01.07.2013 hat der Staatsrat Jan Pörksen, gemeinsam mit Sönke Fock, dem Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamburg, Friedhelm Siepe, Geschäftsführer des Jobcenters team.arbeit.hamburg und Ralf Staack, als stellvertretender Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel den Standort der Jugendberufsagentur Hamburg im Bezirk Eimsbüttel eröffnet. Nach den Bezirken Mitte, Harburg und Nord ist Eimsbüttel der vierte Standort, an dem Hamburger Jugendliche die Beratungsangebote der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, des Bezirks und des Hamburger Instituts für berufliche Bildung (HIBB) unter einem Dach finden. Weitere Standorte sind bis Ende 2014 geplant, um den Übergang von der Schule in den Beruf weiter zu verbessern.

„Uns ist sehr wichtig, dass junge Menschen schnell und nachhaltig auf dem Hamburger Ausbildungsmarkt starten können“, betont Staatsrat Jan Pörksen. „Jeder junge und alte Mensch hat eigene Stärken, die ihn in seinem Beruf weiterbringen. Es geht darum, dieses Potenzial mit Hilfe der Jugendberufsagenturen zu entdecken und zu nutzen. Wir wollen erreichen, dass der Übergang in den Beruf gelingt und dass den jungen Menschen dadurch keine dauerhafte Langzeitarbeitslosigkeit droht. Unser Motto lautet: Keiner darf verloren gehen.“

Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg, skizziert die Eimsbüttler Ausbildungsangebote: „Die Eröffnung des Standortes Eimsbüttel steht ganz im Zeichen des aktuellen Ausbildungsmarktes, denn am 01. August bzw. am 01. September beginnt für tausende Hamburger ihre Berufsausbildung. In Eimsbüttel sind aktuell noch 500 freie Lehrstellen gemeldet, die wir heute Nachmittag jungen Eimsbüttler Bewerbern anbieten wollen. Damit wollen wir auch deutlich machen, dass die Partner der Jugendberufsagentur Hamburg besonderen Wert auf einen qualifizierten Berufseinstieg über Berufsausbildung oder Studium legen. Wer zum Herbst mit einer Berufsausbildung beginnen möchte und in Eimsbüttel wohnt, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.“ Gleichzeitig bemerkt Fock: „Ein Großteil der Schüler in Hamburg agiert viel zu spät. Damit berauben sie sich großartigen Ausbildungsangeboten der Hamburger Wirtschaft! Wichtig sind uns aber auch die jungen Hamburger unter 25 Jahren, die zunächst keinen direkten Zugang in eine Ausbildung bekommen konnten. Durch die Jugendberufsagentur bekommen sie eine berufliche Perspektive, die ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht.“

„Wir können und sollten es uns auch gesellschaftlich nicht leisten, junge Menschen ohne Berufsperspektive zu lassen. Vordergründige Anlässe sind ein zunehmender Fachkräftebedarf und die demografische Entwicklung. Ausbildung und Arbeit hat aber etwas mit Menschenwürde und Teilhabe zu tun. Wir wollen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass auch im Bezirk Hamburg-Eimsbüttel niemand von den jungen Menschen beim Einstieg ins Arbeitsleben verloren geht“, so Friedhelm Siepe, Geschäftsführer des Jobcenters team.arbeit.hamburg. Gelingt der Übergang in den Beruf nicht, führt das in der Regel zu einer viele Jahre andauernden Arbeitslosigkeit und staatlicher Unterstützung. Gerade für diese „Benachteiligten“ ist eine ganzheitliche und enge Begleitung und Hilfestellung notwendig, dies gilt an der Schnittstelle Schule und Beruf, aber auch bei persönlichen und familiären Problemen. Eine zwischen den Beteiligten abgestimmte individuelle Beratung und aktive Begleitung hilft, Demotivation abzubauen. Wir müssen aufklären, berufliche Orientierung geben und in Alternativen denken.“, resümiert Siepe.

Ralf Staack, stellvertretender Bezirksamtsleiter in Eimsbüttel, freut sich auf die Jugendberufsagentur: „Darauf hat Eimsbüttel gewartet! Mit 22.000 hier ansässigen Unternehmen sind in Eimsbüttel in Relation zu seiner Fläche mehr Unternehmen tätig als in jedem anderen Hamburger Bezirk. Daher war es überfällig, dass die Jugendberufsagentur ihre Arbeit nun auch in Eimsbüttel aufgenommen hat und damit einen Beitrag leistet, dass wir jeden Jugendlichen in Ausbildung oder Arbeit vermitteln.“

Informationen und Beratung

Interessierte junge Menschen unter 25 Jahren können sich ab sofort im Internet

unter www.hamburg.de/jugendberufsagentur über das Angebot der neuen Jugendberufsagentur informieren. Telefonisch erreichen sie die Jugendberufsagentur derzeit über vier verschiedene Telefonnummern, je nachdem mit welchem Anliegen sie schwerpunktmäßig an die Jugendberufsagentur herantreten möchten. Da die Beratung unter einem Dach stattfindet, spielt es grundsätzlich keine Rolle, welche Nummer sie wählen, alle vier Partner haben ein offenes Ohr für die Anliegen der jungen Menschen und sind eng miteinander vernetzt.

Kontaktdaten zur Jugendberufsagentur

Agentur für Arbeit Hamburg: 0800 4 5555 00
Jobcenter team.arbeit.hamburg: 040 2485 1999
Bezirksamt Mitte: 040 42812 -1311 /-1310
Bezirksamt Harburg: 040 42812 -1375 / -1376
Bezirksamt Nord: 040 42804 - 2220 /-2221
Bezirksamt Eimsbüttel: 040 42801- 401
Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB):
040 42812-1315 (Mitte) / 040 42812-1371 (Harburg)


Hintergrundinformationen


Auf Bundesebene haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2010 eine Vereinbarung mit dem Ziel getroffen, die berufliche Integration junger Menschen in Ausbildung zu erhöhen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Hierzu soll bundesweit die Zusammenarbeit zwischen den Rechtskreisen des Sozialgesetzbuches (SGB) II, III und VIII verbessert werden. Hamburg wurde im Januar 2011 als eine von 20 Modellregionen ausgewählt, um diese Zusammenarbeit praktisch umzusetzen. Hamburg ist das erste Bundesland, das eine Jugendberufsagentur gründet. Sie steht unter dem übergeordneten Ziel gründet, dass niemand verloren gehen darf.

Wichtig: Die Jugendberufsagentur Hamburg ist keine neue Institution. Alle Partner agieren in ihrer Verantwortlichkeit eigenständig weiter, wie bisher auch.

 

Kontakt für die Medien

Agentur für Arbeit Hamburg
Pressestelle | Knut Böhrnsen
Tel.: 040 2485-2230 | hamburg.pressemarketing@arbeitsagentur.de

Bezirksamt Eimsbüttel
Pressestelle | Aileen Röpcke
Tel.: 040 42801-2053 | aileen.roepcke@eimsbuettel.hamburg.de

Jobcenter team.arbeit.hamburg
Pressestelle | Heike Böttger
Tel.: 040 60098-104 | Heike.Boettger@jobcenter.de

Behörde für Schule und Berufsbildung
Pressestelle | Peter Albrecht
Tel.: 040 42863-2003| Peter.albrecht@bsb.hamburg.de

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06.06.2013 Jugendberufsagentur Altona eröffnet
(Presseinformation Nr. 3)

Fünfte Anlaufstelle für Teens und Twens unter 25 Jahren

Die Jugendberufsagentur Hamburg öffnete ihre Tore nun auch in Altona. Es ist nach Mitte, Harburg, Nord und Eimsbüttel der fünfte Standort, der Jugendlichen als zentrale Anlaufstelle dient. Auch hier wird Unterstützung und Begleitung für Jugendliche gebündelt: Berufs- und Studienberatung, Hilfen bei persönlichen Problemen, Beratung für den schulischen Werdegang oder Arbeitsvermittlung.

Arbeitssenator Detlef Scheele: „Das Interesse anderer Bundesländer sowie auch von Ländern aus dem europäischen Ausland beweist, dass sich mit der Jugendberufsagentur ein Konzept etabliert, welches zukunftsweisend und wirtschaftlich zu-nehmend unabdingbar ist für die erfolgreiche Integration junger Menschen in das Arbeitsleben und in eine gesicherte Zukunft. Dass wir nun in Altona – kurz nach Eimsbüttel – erneut einen weiteren Standort eröffnen können, freut mich sehr. “

„In Altona sind uns noch 650 freie Lehrstellen aus verschiedenen Branchen gemeldet“, berichtet Sönke Fock, Chef der Arbeitsagentur, „die wir heute Nachmittag Ausbildungsplatzsuchenden anbieten werden. Ich appelliere an die heran-wachsenden jungen Menschen, sich diese Chance auf eine gute berufliche Zukunft nicht entgehen zu lassen! Denn eine abgeschlossene Ausbildung ist mehr denn je ein solides Fundament, das vor Arbeitslosigkeit schützt.“

„Auch im Bezirk Hamburg-Altona wollen wir gemeinsam dafür Sorge tragen, dass keiner der jungen Menschen beim Einstieg ins Arbeitsleben verloren geht“, betont Friedhelm Siepe. „Hierbei liegen mir besonders jene jungen Hamburgerinnen und Hamburger am Herzen, die noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Bei ihnen müssen wir ansetzen und den Übergang in die Arbeitswelt erleichtern, denn eine Berufsausbildung ist der beste Garant dafür, sein Leben selbstbestimmt gestalten zu können.“

Kersten Albers, stellvertretender Bezirksamtsleiter in Altona freut sich: „Im Bezirk Altona leben rund 24.500 junge Menschen zwischen 15 und 25. Es ist uns ein großes Anliegen, dass jeder Jugendliche seinen Platz in der Gesellschaft findet. Insofern stellt die Jugendberufsagentur mit ihrem Angebot eine entscheidende Schnittstelle dar zwischen Schule und Beruf. Ich hoffe, dass viele junge Menschen, die dieses Beratungs- und Unterstützungsangebot benötigen, den Weg in die Kieler Straße finden und dadurch auch neue Perspektiven erhalten.“

Thomas Schröder-Kamprad, Leiter des Amtes für Weiterbildung der Be-hörde für Schule und Berufsbildung, hebt hervor: „Die Jugendberufsagentur ist inzwischen an allen Stadtteilschulen vertreten. Eigenständige Berufsorientierungsteams mit Lehrkräften der Schulen, Beratern des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung und der Arbeitsagentur unterstützen die Schulabgängerinnen und –abgänger der 10. Klasse beim Übergang in Ausbildung und Beruf. So werden sie zielgerichtet begleitet, damit sie nach der Schule den direkten Weg in eine geeignete Ausbildung oder in ein anderes für sie passendes Angebot finden.“

Eröffnung:

Termin: Montag, 15. Juli 2013,
12.00 bis 13.00 Uhr Ort: Jobcenter team.arbeit.hamburg Standort Altona Kieler Straße 39 in 22769 Hamburg Haus 2

Kontakt zu den Medien:

Agentur für Arbeit Hamburg
Pressestelle | Marina Marquardt
Tel.: 040 2485-2240 | hamburg.pressemarketing@arbeitsagentur.de

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Pressestelle
Olaf Dittmann Tel.: 040 42863-2889 | pressestelle@basfi.hamburg.de

Jobcenter team.arbeit.hamburg
Pressestelle | Kirsten Maaß
Tel.: 040 60098-135| Kirsten.Maaß@jobcenter-ge.de

Bezirksamt Altona
Pressestelle | Kerten Godeschwinge
Tel.: 040 42811-1512| pressestelle@altona.hamburg.de

Behörde für Schule und Berufsbildung
Pressestelle | Nicole Schuback
Tel.: 040 42863-2003| nicole.schuback@bsb.hamburg.de

Kontaktdaten Jugendberufsagentur Hamburg:

www.hamburg.de/jugendberufsagentur

Agentur für Arbeit Hamburg: 0800 4 5555 00
Jobcenter team.arbeit.hamburg: 040 2485 1999
Bezirksamt Mitte: 040 42812 -1311 /-1310
Bezirksamt Harburg: 040 42812 -1375 / -1376
Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB):
040 42812-1315 (Mitte) /040 42812-1371 (Harburg)

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31.01.2013 Mehr Erzieherinnen und Erzieher für Hamburgs Kitas - 40 Umschüler starten Erzieherausbildung
(Presseinformation Nr. 2)

Erweitertes Betreuungsangebot stärkt den Standort insgesamt

Die Job- und Informationsbörse am 11. Oktober 2012 in der Hamburger Arbeitsagentur war ein wichtiger Schritt für die dreijährige Umschulung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher, die heute beginnt. Damals hatten sich die vier Akteure Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg, die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) darauf verständigt, 40 Umschulungsplätze in Hamburg einzurichten, um dazu beizutragen, den steigenden Bedarf an qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern zu decken. Insgesamt kamen 400 Arbeitsuchende, Jobwechslerinnen und Berufsrückkehrerinnen und haben sich vor Ort über die Beschäftigungsmöglichkeiten und -voraussetzungen im Erzieherbereich informiert.

„Wir finanzieren die 40 Erzieher-Umschulungsplätze gemeinsam mit dem Jobcenter über Bildungsgutscheine für insgesamt zwei Jahre. Das dritte Jahr zahlt die Stadt Hamburg, denn wir dürfen aus rechtlichen Gründen nur zwei Drittel der regulären Ausbildungsdauer fördern“, erklärt Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg. Fock ist sich sicher, dass diese Investition den 40 Teilnehmerinnen helfen wird, einen qualifizierten und anerkannten Berufsabschluss zu erzielen. Zudem bringen alle ein hohes Maß an Lebens- und Berufserfahrungen mit, das den Einrichtungen und Kindern zugute kommen wird.

Er spannt den Bogen aber noch weiter: „Umfangreiche, flexible und qualifizierte Betreuungsangebote kommen dem Wirtschaftsstandort Hamburg insgesamt zugute. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihre Rückkehr nach der Babypause besser planen und Unternehmen müssen nicht länger als notwendig auf ihre Fachkräfte verzichten, wenn die Betreuung gesichert ist.“

Der Hamburger Arbeits- und Sozialsenator Detlef Scheele ergänzt: „Bisher hatten wir in Hamburg im Kita-Bereich noch keinen Fachkräftemangel. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der pädagogischen Fachkräfte in den Hamburger Kitas um rund 30 Prozent auf fast 12.000 pädagogische Fachkräfte erhöht. Deshalb ist es wichtig, dass wir kontinuierlich für die Attraktivität dieses Berufs werben, um die Zahl der Absolventen weiter zu erhöhen und um mehr Erzieherinnen und Erzieher dazu zu ermuntern, Vollzeit zu arbeiten.“

Für Friedhelm Siepe, Geschäftsführer des Jobcenters team.arbeit.hamburg, sind zwei weitere Aspekte bemerkenswert: „19 der 40 Umschüler, also knapp die Hälfte, werden durch das Jobcenter gefördert. Damit schaffen wir berufliche Perspektiven durch gezielte Weiterbildung, speziell für unsere Kundinnen und Kunden, denn wer sich für eine Ausbildung oder Umschulung zur Erzieherin oder zum Erzieher entscheidet, hat danach sehr gute Beschäftigungschancen. Mit dem Start der Umschulung wollen wir einen aktiven Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs in diesem gesellschaftlich so wichtigen Berufsfeld leisten. Kinder sind unser aller Zukunft und brauchen in ihrer Kita eine feste Bezugsperson.“

Astrid Lange, Leiterin der privaten Fachschule für Sozialpädagogik, unterstreicht eindrucksvoll das große Interesse an der Erzieher-Umschulung: „Seit Oktober haben wir über 400 Gespräche mit interessierten Frauen und Männern geführt, von denen sich dann 156 schriftlich auf einen Umschulungsplatz beworben haben. Dabei ist die Motivation der Bewerberinnen und Bewerber mit den Händen zu greifen und sehr viele erfüllen die hohen Anforderungen an diese Umschulungsmaßnahme. So haben wir in den letzten Wochen mit 60 Bewerberinnen und Bewerber intensive Auswahlgespräche geführt, um heute mit 40 Umschülern beginnen zu können. Gemeinsam freuen wir uns auf eine wertvolle und wichtige dreijährigen Umschulung.“

Grundsätzliche Voraussetzungen für eine schulische Ausbildung bzw. Umschulung: Quelle: Auszug aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Fachschule Sozialpädagogik §3

Zur schulischen Ausbildung bzw. zur Umschulung werde zugelassen, wer

die Realschule abgeschlossen habe und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder im öffentlichen Dienst oder an einer Berufsfachschule abgeschlossen habe oder
die Realschule abgeschlossen habe und drei Jahre in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich berufstätig gewesen sei oder
die Realschule abgeschlossen habe und vier Jahre berufstätig gewesen sei oder
die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erworben habe und in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich ein einjähriges Praktikum absolviert habe oder in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich ein Jahr berufstätig gewesen sei.

Kontakt für die Medien:

Jobcenter team.arbeit.hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Böttger
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Tel: 040.600 98 104
Fax: 040.600 98 199
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Pressestelle
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Marina Marquardt

hamburg.pressemarketing@arbeitsagentur.de
Tel.: 040 2485-2230 /-2240

 

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31.01.2013 „Schulgeldauszahlung“ durch Jobcenter team.arbeit.hamburg erfolgt pünktlich zum 1. Februar 2013
(Presseinformation Nr. 1)

Wichtige Kundeninformation!

Tausende Leistungsberechtigte erhalten planmäßig am 31. Januar und am 1. Februar 2013 wieder zwei Überweisungen: Zunächst die normale Monatszahlung für Februar und dann die Auszahlung des „Schulgeldes“ in Höhe von 30,- Euro. Schüler bzw. Schulkinder, deren Eltern „Arbeitslosengeld II-Leistungen“ beziehen, bekommen seit 2009 100,- Euro/Schuljahr als ‚Schulstarter Paket‘.

Das sogenannte ‚Schulgeld‘ wird für Schülerinnen und Schülern gezahlt, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten. Die Auszahlung des „Schulgeldes“ erfolgt abgekoppelt von der laufenden Monatsüberweisung jährlich in zwei Stufen: Jeweils zum 1. August (70,- €) und 1. Februar(30,-€). Per Quittung muss belegbar sein, dass das Geld zur Deckung des Bedarfs an Schulmaterialien und Lernmitteln wie: Bücher, Hefte, Schreibutensilien oder auch die Schultasche ausgegeben wurde.

Übrigens: Für die Schulgeldzahlung ist keine gesonderte Antragstellung notwendig, da der Arbeitslosengeld II-Antrag diese Leistung beinhaltet. Die Bewilligung erfolgt mit einem separaten Bescheid zu Beginn des jeweiligen Bewilligungsabschnitts.

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