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Aktuelle Pressemitteilungen



09.11.2018 Auskünfte im Jobcenter wegen bundesweiter IT-Probleme nur eingeschränkt möglich
(Presseinformation Nr. 5)

Aktuell können die Hamburger Jobcenter-Standorte wegen einer bundesweiten technischen Störung nur bedingt auf die elektronische Akte (E-AKTE) zugreifen. Deshalb sind Informationen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II) nicht immer möglich. Dies gilt auch für telefonische Auskünfte durch das Service-Center. Die Auszahlung von Geldleistungen ist von den IT-Problemen nicht betroffen.

"Jeden Tag wenden sich viele Menschen an uns - telefonisch oder persönlich in unseren Jobcenter-Standorten. Ich entschuldige mich für die derzeitigen Einschränkungen und bitte um das Verständnis unserer Kundinnen und Kunden", so Dirk Heyden, Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg. "Die technischen Probleme haben für unsere Kundinen und Kunden keinerlei rechtliche oder finanzilee Auswirkungen", versichert Heyden. "Ich stehe en mit den IT-Fachleuten der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung und weiß, dass mit Hochdruck daran gearbeitet wird, die Störung schnellstmöglich zu beheben."

Die Arbeitsagentur (Arbeitslosengeld I) und Familienkasse (Kindergeld) sind nicht betroffen.

 

Pressekontakte:
Jobcenter team.arbeit.hamburg: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Böttger / Kirsten Maaß, 040 60098 104/135
Heike.Boettger@jobcenter-ge.de
kirsten.maass@jobcenter-ge.de
 

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27.08.2018 Bester Fahrplan: DB übernimmt ihre Geflüchteten in Ausbildung
(Presseinformation Nr. 4)

Hamburger Wirtschaft bietet 930 EQ-Plätze an, auch für Geflüchtete
 
„Bin ich dieser Ausbildung gewachsen? Halte ich das jeden Tag durch? Und Berufsschule bedeutet wieder lernen, Prüfungen…pack ich das? Mögen die mich im Betrieb überhaupt?“

Auf diese und andere Fragen junger Berufsanfänger* gibt es eine einfache Lösung: Einstiegsqualifikation (EQ), ein betriebliches Langzeitpraktikum, in dem junge Leute die Praxis des Unternehmens kennenlernen, aber auch erste theoretische Inhalte vermittelt bekommen. Jeder Schulabgänger oder junge Erwachsene kann an einer EQ teilnehmen. Praktisch alle Branchen der Hamburger Wirtschaft halten unterschiedlichste Langzeitpraktika bereit: Handel, Logistik, Verkehr, Handwerk oder Dienstleistung. Für Teilnehmer mit einem Fluchthintergrund gibt es besondere Fördergruppen, die ergänzend Sprachunterricht erhalten.

Erfolgreich ist die EQ insbesondere dann, wenn die Teilnehmenden nahtlos ihre gewünschte Ausbildung antreten. So wie jetzt bei der Deutschen Bahn in Hamburg: Alle 13 Teilnehmer des EQ-Angebots „Chance plus für Geflüchtete“ haben ihren Fahrschein „Ausbildung“ gelöst, denn sie beendeten ihre zehnmonatige EQ Ende August 2018 erfolgreich und starten nahtlos im September mit ihrer Berufsausbildung zum Mechaniker, Elektroniker oder Gleisbauer.

Senatorin Melanie Leonhard:

„Die Einstiegsqualifizierung eignet sich sehr gut, um berufliche Wünsche auszuprobieren und dabei schon einen Ausbildungsbetrieb kennenzulernen. Dieses Instrument ist sehr erfolgreich, weil viele Jugendliche anschließend in eine reguläre Ausbildung übernommen werden. Wir unterstützen deshalb zum Beispiel auch Vereine, damit Jugendliche und Betriebe zueinander finden. Einen wichtigen Beitrag leistet auch die Jugendberufsagentur. Aktuell bieten Unternehmen rund 900 Praktikumsplätze an – und ich freue mich, dass wir heute auch 13 engagierte Menschen haben, die ihre Zukunft fest im Blick haben und erfolgreich einen weiteren Schritt gegangen sind.“

In Hamburger Ausbildungsunternehmen werden pro Jahr etwa 14.000 neue Ausbildungsverträge unterzeichnet. Für jugendliche Bewerber, die aufgrund besonderer Herausforderungen (kein genauer Berufswunsch, schulische oder sprachliche Schwächen) direkt keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ist daher die EQ prädestiniert: Sie können einem potentiellen Ausbildungsbetrieb über das Praktikum beweisen, dass sie motiviert und zuverlässig sind, aber auch fachlich zum Betrieb passen.

Für Sönke Fock, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg, ist die EQ ein idealer und einfacher Weg ins Berufsleben, von dem besonders die Betriebe profitieren können: „Das Instrument EQ ist unbürokratisch, die Formalitäten einfach und übersichtlich gestaltet. Gerade der überwiegend praktische Anteil in einer EQ überfordert die jungen Leute nicht gleich mit Theorie und Schulstress. Geflüchtete erhalten aber bei Bedarf Sprachunterricht, der sie für den Betrieb und den späteren notwendigen Berufsschulunterricht fit macht. Dies schafft betriebliche Nähe und gegenseitiges Vertrauen. Gelingt der Übergang von EQ in Berufsausbildung, ist sehr viel erreicht:

  1. Eine qualifizierte Berufsausbildung zur Fachkraft verspricht sichere Beschäftigung in der Zukunft.
  2. Unternehmen suchen zu 90 Prozent Fach- und Führungskräfte. Über eine EQ und anschließende Berufsausbildung sichern sie sich diese.
  3. Für Menschen mit Migrationshintergrund ist die EQ sehr gut geeignet, da neben wichtigen beruflichen Inhalten auch fachspezifische Deutschkenntnisse vermittelt werden können.

Mit über 1,4 Millionen € können Agentur für Arbeit Hamburg und Jobcenter in diesem Jahr  über 900 EQ-Plätze finanzieren. Unternehmen rufe ich auf, dieses sehr gute Instrument zu nutzen, um sich auch den Bewerbern gegenüber zu öffnen, die auf den ersten Blick nicht geeignet erscheinen.

Der Verein** „Ausbildungsförderung der Hamburger Wirtschaft e.V.“ ist neben Arbeitsagentur und Jobcenter eine wichtige Anlaufstelle. Er berät Jugendliche und Unternehmen umfassend zum Langzeitpraktikum und vermittelt freie EQ-Plätze.“

Bei der Deutschen Bahn starten in Hamburg insgesamt 190 Auszubildende in diesem Jahr. Darunter erhalten auch dreizehn junge Geflüchtete ihren persönlichen Fahrplan bei der Deutschen Bahn, erklärt Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte bei der DB: „Der DB AG ist es ein wichtiges Anliegen, Menschen, die nach Deutschland kommen, gut in den Arbeitsmarkt und ihr soziales Umfeld zu integrieren. Dabei hat sich Chance plus bei der DB als ideales Programm zur Integration und somit die

Qualifizierung von Geflüchteten gezeigt. Wichtig war und ist dabei für uns ein guter Mix aus Theorie und Praxis, um den betrieblichen Alltag samt Kollegen sehr gut kennenzulernen. Auf den Erfolg können wir gemeinsam stolz sein.“

Hilfebedürftigkeit nachhaltig beenden, dies ist für Dirk Heyden, Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg oberstes Ziel. „Es ist unsere tägliche Aufgabe, die passenden Rahmenbedingungen für Menschen auf ihrem ganz individuellen Weg in Ausbildung und Arbeit zu schaffen. Dies gilt auch und insbesondere für junge Bewerber und Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund.“ Heyden schließt sich den Worten von Agenturchef Fock an und appelliert an Arbeitgeber: „Sprache und Bildung sind der Schlüssel zur Arbeit. Wir brauchen das Engagement der Unternehmen, die Praktika- und Ausbildungsplätze anbieten. Die Möglichkeit, die die Deutsche Bahn diesen jungen Geflüchteten bietet, hat hierbei Vorbildcharakter. Mit der Kombination aus praktischen Elementen und begleitendem Sprachtraining wird Integration machbar.“

*gemeint sind immer alle Geschlechter; **Der Verein “Ausbildungsförderung der Hamburger Wirtschaft e.V.“, wird getragen von der Hamburger Wirtschaft (Handels-, Handwerkskammer und UVNord) und von der BASFI und der Handelskammer finanziert. Er vermittelt seit 2005 einen Großteil der Einstiegsqualifizierungen (EQ) in Hamburg. Allein im Jahr 2018 konnten über 420 EQ-Verträge mit Hamburger Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen vermittelt werden. Dabei wurden 48 Prozent dieser Verträge mit jungen Menschen mit Fluchthintergrund abgeschlossen. Drei von vier aller EQ-Verträge des Vereins münden in eine Ausbildung. Auch in diesem Jahr stellen die Ausbildungsbetriebe von Handels- und Handwerkskammer wieder über 930 freie EQ-Plätze zur Verfügung, die seit dem 1. August über den Verein angeboten werden. Die zusätzlichen 45 EQ-Stellen der Deutschen Bahn werden durch eigenständig durch die DB besetzt.

Ausbildungsförderung der Hamburger Wirtschaft e.V.
Mönkedamm 9, 2. Stock, 20457 Hamburg
Tel.: 040 36138-798,  Fax: 040 36138-61798 (Fax)
einstiegsqualifizierung@hk24.de

Pressekontakte:

Agentur für Arbeit Hamburg:
Knut Böhrnsen, Tel.: 040 2485-2230
hamburg.pressemarketing@arbeitsagentur.de

Deutsche Bahn:
Sabine Brunkhorst , Tel.: 040 3918-4497
presse.h@deutschebahn.com

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration:
Marcel Schweitzer, Tel. 428 63 2889
marcel.schweitzer@basfi.hamburg.de

Jobcenter team.arbeit.hamburg:
Kirsten Maaß, Tel. 040 60098 135
Kirsten.Maass@jobcenter-ge.de

 

Freie Plätze 2018/2019 für die Vermittlung in Einstiegsqualifizierung durch den Verein „Ausbildungsförderung der Hamburger Wirtschaft“

 

Freie Plätze insgesamt 934 Plätze
Handelskammerbereich   
Einzelhandel 213
Büromanagement 112
Groß- und Außenhandel 33
Spedition und Logistik 28
Veranstaltungskaufmann/-frau 15
Versicherung und Finanzen 18
Immobilienkaufmann/-kauffrau 15
Marketingkommunikation 13
Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau 19
IT-Berufe 31
Medienberufe 38
Gastronomie, diverse Berufe 139
Koch/Köchin 29
Hotelfach 21
Tourismus 12
Personalmanagement 13
Dialogmarketing 10
Kurier- und Expressdienst 16
Berufskraftfahrer/-fahrerin 9
Lagerlogistik 38
Floristik 4
Elektronikberufe 13
Schutz und Sicherheit 7

 

Weitere Berufe mit 1 bis 3 Plätzen:
Kfz-Mechatronik, Kfz-Lackierung, Fahrradmontage, Veranstaltungstechnik, Metallberufe, Automobilkaufmann/frau, Kaufmann / Kauffrau im E-Commerce, Kaufmann/frau im Gesundheitswesen, Umzugsservice etc.

Altenpflege                                        18 Plätze
Handwerkskammerbereich               
Friseur/in 21 Plätze
Maler/in / Lacker/in 6
Straßenbau / Kanalbau 5
Gebäudereiniger/in 4

 

Weitere Berufe mit 1 bis 3 Plätzen:
Orthopädietechnik-Mechanik, Zimmerer/in, Änderungsschneider/in, Kosmetiker/in, Bodenleger/in, Anlagenmechanik Sanitär / Heizung / Klima, Zweiradmechatronik etc.

zusätzlich:

Deutsche Bahn                                  45 Plätze
  10 davon für Geflüchtete

 Stand: 22.08.2018

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13.06.2018 Hartz IV-Akte zukünftig papierfrei
(Presseinformation Nr. 3)

Hamburger Jobcenter führt ab 18. Juni die elektronische Akte ein

Jobcenter team.arbeit.hamburg stellt die Aktenführung ab 18. Juni 2018 auf die elektronische Akte um. Die sogenannte „E-AKTE" ersetzt in ihrer digitalen Form die heutige Papierakte und ist wichtiger Bestandteil der deutschlandweiten eGovernment-Strategie.

„Mit der elektronischen Akte bereiten wir den Weg in ein papierloses Büro. Auch wir als Behörde müssen uns zukunfts- und leistungsfähig aufstellen, um moderne und effiziente Verwaltungsarbeit sicherzustellen", so Dirk Heyden, Jobcenter-Chef.

Am Montag, den 18. Juni, bleiben die 18 Jobcenter-Standorte im Zuge der Umstellung geschlossen. Telefonisch ist das Service-Center selbstverständlich auch an diesem Tag ganztägig von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 040. 2485 1444 zum Ortstarif erreichbar. Ab Dienstag, den 19. Juni, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.

Das Hamburger Jobcenter beschäftigt ca. 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 18 Standorten im Hamburger Stadtgebiet – und ist damit Deutschlands größtes Jobcenter. Rund 186.000 Menschen in 100.000 Haushalten erhalten Leistungen zum Lebensunterhalt und Kosten der Unterkunft. Das ist Existenzsicherung für jeden zehnten Hamburger durch sogenannte Hartz IV-Leistungen.

Durchschnittlich gehen jeden Tag bis zu 30.000 Blatt Papier im Jobcenter ein. Von Montag bis Freitag wird zukünftig einmal täglich die zu digitalisierende Post zum nächstgelegenen Scanzentrum der Deutschen Post AG gebracht und dort gescannt. Nach einer Aufbewahrungsfrist von acht Wochen werden die gescannten Papierunterlagen unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien vernichtet. Die Deutsche Post sichert den Transport der häufig sensiblen Jobcenter-Post durch spezielle Transportkisten, die verplombt werden und nur im Scanzentrum wieder geöffnet werden können. Eingehende Kundenpost wird nach der Digitalisierung mit einer elektronischen Signatur versehen und in computerlesbarer Form gespeichert. Die digitalisierten Dokumente werden automatisch der richtigen Akte zugeordnet.

„Den Menschen, die zu uns ins Jobcenter kommen oder bei uns anrufen, können wir zukünftig mit weniger Aufwand schneller Auskunft geben. Ich bitte sehr herzlich, keine originalen Dokumente beim Jobcenter einzureichen. Originale sollten immer beim Besitzer verbleiben, Kopien reichen als Beleg aus", rät Dirk Heyden, Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg, den Kundinnen und Kunden für die Zukunft. Im Eingangsbereich der Standorte stehen den Kundinnen und Kunden auch weiterhin kostenfreie Kopiergeräte zur Verfügung.

Im Vorfeld der Einführung der E-AKTE erfolgte eine bundesweite Ausschreibung der Scanzentren durch die Bundesagentur für Arbeit, wobei die Deutsche Post den Zuschlag erhalten hat. Nicht nur Poststücke der Jobcenter werden zum Scannen geliefert, sondern auch Arbeitsagenturen und die Familienkassen lassen ihre Schriftstücke in den Scanzentren digitalisieren. Die Gesamtrechnung stellt die Deutsche Post an die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

„Dass die Kundenpost zum Scannen nach Berlin geht, ist der Tatsache geschuldet, dass die Deutsche Post in Hamburg diese Leistung nicht mehr anbietet. Bundesweit gibt es nur vier Scanzentren in Berlin, Halle, Köln und Böblingen. Das nächstgelegene Scanzentrum ist in der Hauptstadt. Natürlich würden wir es begrüßen, wenn es wieder ein eigenes Scanzentrum in unserer Stadt gäbe", so Dirk Heyden.

Pressekontakte:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Böttger / Kirsten Maaß
Tel.: 040. 60098 - 104 / -135
Heike.Boettger@jobcenter-ge.de / kirsten.maass@jobcenter-ge.de

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Hamburger Jobcenter führt die E-AKTE ein Pressemitteilung drucken
23.04.2018 Jobcenter wegen Personalversammlung am 26. April nur eingeschränkt betriebsbereit
(Presseinformation Nr. 2)

Am Donnerstag, den 26. April 2018, findet eine Personalversammlung von Jobcenter team.arbeit.hamburg statt. Alle Jobcenter-Standorte sind deshalb nur eingeschränkt zu erreichen. Kundinnen und Kunden, die am 26. April vormittags einen Besuch in ihrem Jobcenter planen, werden gebeten, einen anderen Tag zu nutzen oder evtl. Einschränkungen zuvor rechtzeitig telefonisch zu erfragen.

Für berufstätige Kundinnen und Kunden stehen die Jobcenter-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter in der üblichen Nachmittagssprechzeit von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder zur Verfügung.

Trotz der eingeschränkten Öffnungszeiten ist das Service-Center ganztägig von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 040.2485 1444 erreichbar.

Ab Freitag, den 27. April, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.


Pressekontakte:

Jobcenter team.arbeit.hamburg: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Heike Böttger/Kirsten Maaß, 040 60098 104/135;

Heike.Boettger@jobcenter-ge.de/Kirsten.Maass@jobcenter-ge.de

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18.04.2018 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender informieren sich über Hamburgs innovative berufliche Bildung
(Presseinformation Nr. 1)

Besuch an neu gebauten Einzelhandelsschulen und bei Jugendberufsagentur

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben in Hamburg das neugebaute Zentrum zur Ausbildung im Einzelhandel und den Standort der Jugendberufsagentur in Wandsbek besucht. Sie informierten sich an der Seite von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ über die bundesweit als vorbildhaft geltenden Reformen der Hansestadt im berufsbildenden Bereich. Dazu zählen insbesondere die Maßnahmen in der Betreuung Jugendlicher beim Übergang zwischen Schule und Beruf, die die Jugendberufsagentur Hamburg maßgeblich umsetzt. Zugleich stehen auch die neuen berufsbildenden Schulen an der Anckelmannstraße, die am selben Tag ihre Einweihung feierten, für innovative, auf Digitalisierung ausgerichtete Berufsbildung. Im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ vom 16. bis 20. April, für die der Bundespräsident und Elke Büdenbender die Schirmherrschaft übernommen haben, werden sie ebenfalls Schulen in Baden-Württemberg sowie Einrichtungen der beruflichen Bildung in ganz Deutschland besuchen. Die Woche der beruflichen Bildung ist eine gemeinsame Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Ziel der Themenwoche ist es, die Karrierechancen in der beruflichen Bildung herauszustellen, ihre Integrationskraft für die Gesellschaft zu betonen und dabei auch die aktuellen und künftigen Herausforderungen, vor denen sie steht, in den Blick zu nehmen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher:

„Alle jungen Menschen sollen in Hamburg die Chance auf eine gute Ausbildung und einen gelungenen Start ins Berufsleben haben. Deshalb unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule ins Berufsleben und sichern die hohe Qualität der Berufsausbildung in Hamburg. Die Arbeit der Jugendberufsagentur setzt bereits in den Schulen an und begleitet die Jugendlichen auf ihrem Weg in den Beruf. Darüber hinaus haben wir große Anstrengungen unternommen, um die berufsbildenden Schulen neu zu organisieren und durch moderne Gebäude beste Unterrichtsbedingungen zu ermöglichen.“

Neubauten an der Anckelmannstraße: Raum für digitales Lernen und praxisnahen Unterricht

In der Beruflichen Schule Anckelmannstraße (BS 01) und der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel Hamburg-Mitte (BS 02) informierten sich der Bundespräsident und Elke Büdenbender gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister PeterTschentscher sowie Bildungssenator Ties Rabe über digitales Lernen sowie über die Kooperationen zwischen Schulen und Wirtschaft. Sie besuchten angehende Einzelhandelskaufleute im Unterricht, ließen sich von den Gestalterinnen und Gestaltern für visuelles Marketing durch eine selbst gebaute Schaufenstermeile führen und kamen mit Unternehmensvertretern aus dem Einzelhandel ins Gespräch.

Rund 70 Millionen Euro investierte Hamburg in die beiden neu gebauten Schulgebäude an der Anckelmannstraße, die am Besuchstag ihre Einweihung feiern. Auf digitales Lernen ist der Standort in besonderem Maße ausgerichtet, unter anderem mit Tafeln in Form von interaktiven Displays, die sich wie überdimensionale Tablets bedienen lassen. Im gesamten Gebäude gibt es zahlreiche ITAnschlussmöglichkeiten und Endgeräte sowie ein hochleistungsstarkes WLAN für Schülerschaft und Lehrkräfte. Die Schulen bieten neben dem Unterricht für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung auch eine Höhere Handelsschule, Bildungsgänge zur Integration junger Migranten in der Berufsvorbereitungsschule und Angebote zur Teilhabe und Chancengerechtigkeit im Rahmen der inklusiven dualen Ausbildung.

Jede und jeder wird gebraucht: Bundesweit vorbildliches Beratungskonzept der Jugendberufsagentur

 

Am Standort der Jugendberufsagentur in Wandsbek führten der Bundespräsident und Elke Büdenbender ebenso wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Bildungssenator Ties Rabe Gespräche mit jungen Menschen, die noch keinen passenden Weg ins Berufsleben gefunden haben. Der Bundespräsident und seine Frau waren an persönlichen Beratungssituationen beteiligt und bekamen so Einblicke in das Hamburger Unterstützungskonzept, das bundesweit als vorbildlich gilt. Die Arbeit der Jugendberufsagentur setzt bereits in der Schule ab der achten Klasse mit einer umfassenden Berufs- und Studienorientierung an. In den insgesamt sieben Standorten bietet die Jugendberufsagentur Beratung aus einer Hand, sei es zur Berufswahl, bei Job- oder Wohnungssuche, dem Antrag auf Grundsicherung oder familiären Problemen. Insgesamt haben dafür fünf Institutionen ihre Arbeit eng miteinander verzahnt, dazu zählen das Hamburger Institut für Berufliche Bildung als Teil der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), die Behörde für Arbeit, Wirtschaft und Soziales (BASFI) ebenso wie die Agentur für Arbeit Hamburg, die Bezirksämter sowie das Jobcenter team.arbeit.hamburg.

 

Bildmaterial unter: www.hamburg.de/pressefotos/

Download des Textes:

Bundespräsident Steinmeier zu Gast in der Jugendberufsagentur Wandsbek

Download Nr. 2:

Präsidentenpaar Steinmeier und Büdenbender im Gespräch in der Jugendberufsagentur Wandsbek Pressemitteilung drucken