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Aktuelle Pressemitteilungen



13.06.2018 Hartz IV-Akte zukünftig papierfrei
(Presseinformation Nr. 3)

Hamburger Jobcenter führt ab 18. Juni die elektronische Akte ein

Jobcenter team.arbeit.hamburg stellt die Aktenführung ab 18. Juni 2018 auf die elektronische Akte um. Die sogenannte „E-AKTE" ersetzt in ihrer digitalen Form die heutige Papierakte und ist wichtiger Bestandteil der deutschlandweiten eGovernment-Strategie.

„Mit der elektronischen Akte bereiten wir den Weg in ein papierloses Büro. Auch wir als Behörde müssen uns zukunfts- und leistungsfähig aufstellen, um moderne und effiziente Verwaltungsarbeit sicherzustellen", so Dirk Heyden, Jobcenter-Chef.

Am Montag, den 18. Juni, bleiben die 18 Jobcenter-Standorte im Zuge der Umstellung geschlossen. Telefonisch ist das Service-Center selbstverständlich auch an diesem Tag ganztägig von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 040. 2485 1444 zum Ortstarif erreichbar. Ab Dienstag, den 19. Juni, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.

Das Hamburger Jobcenter beschäftigt ca. 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 18 Standorten im Hamburger Stadtgebiet – und ist damit Deutschlands größtes Jobcenter. Rund 186.000 Menschen in 100.000 Haushalten erhalten Leistungen zum Lebensunterhalt und Kosten der Unterkunft. Das ist Existenzsicherung für jeden zehnten Hamburger durch sogenannte Hartz IV-Leistungen.

Durchschnittlich gehen jeden Tag bis zu 30.000 Blatt Papier im Jobcenter ein. Von Montag bis Freitag wird zukünftig einmal täglich die zu digitalisierende Post zum nächstgelegenen Scanzentrum der Deutschen Post AG gebracht und dort gescannt. Nach einer Aufbewahrungsfrist von acht Wochen werden die gescannten Papierunterlagen unter Beachtung der Datenschutzrichtlinien vernichtet. Die Deutsche Post sichert den Transport der häufig sensiblen Jobcenter-Post durch spezielle Transportkisten, die verplombt werden und nur im Scanzentrum wieder geöffnet werden können. Eingehende Kundenpost wird nach der Digitalisierung mit einer elektronischen Signatur versehen und in computerlesbarer Form gespeichert. Die digitalisierten Dokumente werden automatisch der richtigen Akte zugeordnet.

„Den Menschen, die zu uns ins Jobcenter kommen oder bei uns anrufen, können wir zukünftig mit weniger Aufwand schneller Auskunft geben. Ich bitte sehr herzlich, keine originalen Dokumente beim Jobcenter einzureichen. Originale sollten immer beim Besitzer verbleiben, Kopien reichen als Beleg aus", rät Dirk Heyden, Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg, den Kundinnen und Kunden für die Zukunft. Im Eingangsbereich der Standorte stehen den Kundinnen und Kunden auch weiterhin kostenfreie Kopiergeräte zur Verfügung.

Im Vorfeld der Einführung der E-AKTE erfolgte eine bundesweite Ausschreibung der Scanzentren durch die Bundesagentur für Arbeit, wobei die Deutsche Post den Zuschlag erhalten hat. Nicht nur Poststücke der Jobcenter werden zum Scannen geliefert, sondern auch Arbeitsagenturen und die Familienkassen lassen ihre Schriftstücke in den Scanzentren digitalisieren. Die Gesamtrechnung stellt die Deutsche Post an die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

„Dass die Kundenpost zum Scannen nach Berlin geht, ist der Tatsache geschuldet, dass die Deutsche Post in Hamburg diese Leistung nicht mehr anbietet. Bundesweit gibt es nur vier Scanzentren in Berlin, Halle, Köln und Böblingen. Das nächstgelegene Scanzentrum ist in der Hauptstadt. Natürlich würden wir es begrüßen, wenn es wieder ein eigenes Scanzentrum in unserer Stadt gäbe", so Dirk Heyden.

Pressekontakte:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heike Böttger / Kirsten Maaß
Tel.: 040. 60098 - 104 / -135
Heike.Boettger@jobcenter-ge.de / kirsten.maass@jobcenter-ge.de

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Hamburger Jobcenter führt die E-AKTE ein Pressemitteilung drucken
23.04.2018 Jobcenter wegen Personalversammlung am 26. April nur eingeschränkt betriebsbereit
(Presseinformation Nr. 2)

Am Donnerstag, den 26. April 2018, findet eine Personalversammlung von Jobcenter team.arbeit.hamburg statt. Alle Jobcenter-Standorte sind deshalb nur eingeschränkt zu erreichen. Kundinnen und Kunden, die am 26. April vormittags einen Besuch in ihrem Jobcenter planen, werden gebeten, einen anderen Tag zu nutzen oder evtl. Einschränkungen zuvor rechtzeitig telefonisch zu erfragen.

Für berufstätige Kundinnen und Kunden stehen die Jobcenter-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter in der üblichen Nachmittagssprechzeit von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr wieder zur Verfügung.

Trotz der eingeschränkten Öffnungszeiten ist das Service-Center ganztägig von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 040.2485 1444 erreichbar.

Ab Freitag, den 27. April, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.


Pressekontakte:

Jobcenter team.arbeit.hamburg: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Heike Böttger/Kirsten Maaß, 040 60098 104/135;

Heike.Boettger@jobcenter-ge.de/Kirsten.Maass@jobcenter-ge.de

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18.04.2018 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender informieren sich über Hamburgs innovative berufliche Bildung
(Presseinformation Nr. 1)

Besuch an neu gebauten Einzelhandelsschulen und bei Jugendberufsagentur

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben in Hamburg das neugebaute Zentrum zur Ausbildung im Einzelhandel und den Standort der Jugendberufsagentur in Wandsbek besucht. Sie informierten sich an der Seite von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ über die bundesweit als vorbildhaft geltenden Reformen der Hansestadt im berufsbildenden Bereich. Dazu zählen insbesondere die Maßnahmen in der Betreuung Jugendlicher beim Übergang zwischen Schule und Beruf, die die Jugendberufsagentur Hamburg maßgeblich umsetzt. Zugleich stehen auch die neuen berufsbildenden Schulen an der Anckelmannstraße, die am selben Tag ihre Einweihung feierten, für innovative, auf Digitalisierung ausgerichtete Berufsbildung. Im Rahmen der „Woche der beruflichen Bildung“ vom 16. bis 20. April, für die der Bundespräsident und Elke Büdenbender die Schirmherrschaft übernommen haben, werden sie ebenfalls Schulen in Baden-Württemberg sowie Einrichtungen der beruflichen Bildung in ganz Deutschland besuchen. Die Woche der beruflichen Bildung ist eine gemeinsame Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Ziel der Themenwoche ist es, die Karrierechancen in der beruflichen Bildung herauszustellen, ihre Integrationskraft für die Gesellschaft zu betonen und dabei auch die aktuellen und künftigen Herausforderungen, vor denen sie steht, in den Blick zu nehmen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher:

„Alle jungen Menschen sollen in Hamburg die Chance auf eine gute Ausbildung und einen gelungenen Start ins Berufsleben haben. Deshalb unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule ins Berufsleben und sichern die hohe Qualität der Berufsausbildung in Hamburg. Die Arbeit der Jugendberufsagentur setzt bereits in den Schulen an und begleitet die Jugendlichen auf ihrem Weg in den Beruf. Darüber hinaus haben wir große Anstrengungen unternommen, um die berufsbildenden Schulen neu zu organisieren und durch moderne Gebäude beste Unterrichtsbedingungen zu ermöglichen.“

Neubauten an der Anckelmannstraße: Raum für digitales Lernen und praxisnahen Unterricht

In der Beruflichen Schule Anckelmannstraße (BS 01) und der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel Hamburg-Mitte (BS 02) informierten sich der Bundespräsident und Elke Büdenbender gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister PeterTschentscher sowie Bildungssenator Ties Rabe über digitales Lernen sowie über die Kooperationen zwischen Schulen und Wirtschaft. Sie besuchten angehende Einzelhandelskaufleute im Unterricht, ließen sich von den Gestalterinnen und Gestaltern für visuelles Marketing durch eine selbst gebaute Schaufenstermeile führen und kamen mit Unternehmensvertretern aus dem Einzelhandel ins Gespräch.

Rund 70 Millionen Euro investierte Hamburg in die beiden neu gebauten Schulgebäude an der Anckelmannstraße, die am Besuchstag ihre Einweihung feiern. Auf digitales Lernen ist der Standort in besonderem Maße ausgerichtet, unter anderem mit Tafeln in Form von interaktiven Displays, die sich wie überdimensionale Tablets bedienen lassen. Im gesamten Gebäude gibt es zahlreiche ITAnschlussmöglichkeiten und Endgeräte sowie ein hochleistungsstarkes WLAN für Schülerschaft und Lehrkräfte. Die Schulen bieten neben dem Unterricht für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung auch eine Höhere Handelsschule, Bildungsgänge zur Integration junger Migranten in der Berufsvorbereitungsschule und Angebote zur Teilhabe und Chancengerechtigkeit im Rahmen der inklusiven dualen Ausbildung.

Jede und jeder wird gebraucht: Bundesweit vorbildliches Beratungskonzept der Jugendberufsagentur

 

Am Standort der Jugendberufsagentur in Wandsbek führten der Bundespräsident und Elke Büdenbender ebenso wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Bildungssenator Ties Rabe Gespräche mit jungen Menschen, die noch keinen passenden Weg ins Berufsleben gefunden haben. Der Bundespräsident und seine Frau waren an persönlichen Beratungssituationen beteiligt und bekamen so Einblicke in das Hamburger Unterstützungskonzept, das bundesweit als vorbildlich gilt. Die Arbeit der Jugendberufsagentur setzt bereits in der Schule ab der achten Klasse mit einer umfassenden Berufs- und Studienorientierung an. In den insgesamt sieben Standorten bietet die Jugendberufsagentur Beratung aus einer Hand, sei es zur Berufswahl, bei Job- oder Wohnungssuche, dem Antrag auf Grundsicherung oder familiären Problemen. Insgesamt haben dafür fünf Institutionen ihre Arbeit eng miteinander verzahnt, dazu zählen das Hamburger Institut für Berufliche Bildung als Teil der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), die Behörde für Arbeit, Wirtschaft und Soziales (BASFI) ebenso wie die Agentur für Arbeit Hamburg, die Bezirksämter sowie das Jobcenter team.arbeit.hamburg.

 

Bildmaterial unter: www.hamburg.de/pressefotos/

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Bundespräsident Steinmeier zu Gast in der Jugendberufsagentur Wandsbek

Download Nr. 2:

Präsidentenpaar Steinmeier und Büdenbender im Gespräch in der Jugendberufsagentur Wandsbek Pressemitteilung drucken