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Hinweise für Träger zur Umsetzung des Instruments AVGS-MAT

Nach der Zielsetzung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) soll die individuelle Beschäftigungsfähigkeit der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten durch Erhalt und Ausbau ihrer Fertigkeiten und Fähigkeiten gefördert sowie deren berufliche Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt werden.

Ein Instrument zur Umsetzung sind Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAbE nach § 16 Absatz 1 SGB II in Verbindung mit § 45 SGB III) in der Gutscheinvariante (AVGS-MAT).

Hier ist Jobcenter team.arbeit.hamburg ebenso wie bei dem Angebot der Bildungsgutscheine (Förderung beruflicher Weiterbildung - FbW) zur Neutralität verpflichtet. Entsprechend suchen sich die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die von Jobcenter team.arbeit.hamburg beraten werden, selbst den Träger aus, der aus ihrer Sicht das beste Angebot zur Realisierung der von Jobcenter team.arbeit.hamburg angebotenen Qualifizierung bietet.

Bei der Umsetzung gibt es große Herausforderungen. Um den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten die Angebote der Träger zu ermöglichen, bedarf es der Beachtung um Umsetzung folgender Hinweise von Jobcenter team.arbeit.hamburg durch die Träger.

I. Um die Nutzung der trägerseitigen Angebote zu unterstützen, wird den Trägern empfohlen, die gesetzliche Grundlage, auf der das Angebot basiert, im WISY Portal zu hinterlegen, da von der Rechtsgrundlage auch die Laufzeit der Maßnahmen abhängt:
z.B.

  • § 45 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III für die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt oder
  • § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB III für die Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen.

II. Die Dauer der Maßnahmen sollte so im WISY Portal hinterlegt werden, dass die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten erkennen können, welchen Zeitumfang die Maßnahme hat und an welchen Tagen/Woche die Maßnahme stattfindet.

Damit kann der Gutschein durch die Integrationsfachkräfte nach der richtigen Rechtsgrundlage ausgestellt und durch die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten beim Träger auch tatsächlich erfolgreich eingelöst werden.

III. Für die Suche nach geeigneten Angeboten hilft den erwerbsfähigen Leistungsberechtigtenein im WISY Portal hinterlegter Flyer. Diese Möglichkeit zur Verlinkung auf einen aktuellen Flyer sollte genutzt werden. Zugleich sollten bei Vorsprachen der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten beim Träger diese unbedingt auf die schnellstmögliche Rückgabe des Gutscheins bei der Integrationsfachkraft hingewiesen werden.

IV. Bei erstmaliger Gutscheineinlösung sind die Träger als Anbieter in der Verantwortung, eine Maßnahmenummer beim Operativen Service der Agentur für Arbeit zu beantragen, um so eine Abrechnung der Gutscheine zu gewährleisten.

V. Wenn es sich bei den Angeboten der Träger nicht um Einzelmaßnahmen handelt, sind diese durch den Träger sowohl im WISY-Portal als auch im Flyer sichtbar zu machen.

VI. Von Seiten der Träger besteht besteht die Notwendigkeit, die Angaben im WISY Portal regelmäßig zu aktualisieren.